67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Schmuck am Flughafen Münster Osnabrück
Anto Stumpf67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Schmuck am Flughafen Münster Osnabrück
Ein 67-jähriger Mann wurde am Flughafen Münster Osnabrück dabei ertappt, wie er versucht hat, hochwertigen Schmuck zu schmuggeln. Zollbeamte beschlagnahmten Gold- und Diamantstücke im Wert von mindestens 19.000 Euro, die er am Körper und in seinem Gepäck versteckt hatte. Der Fund könnte zu Steuerhinterziehungsvorwürfen und einer hohen Geldstrafe führen.
Der Vorfall begann, als die Beamten den Mann nach seinem Flug aus der Türkei kontrollierten. Er trug eine goldene Halskette und ein Armband, behauptete jedoch zunächst, diese nicht gekauft zu haben. Bei einer genaueren Überprüfung fanden die Beamten unter seinen Haaren versteckte Diamant-Ohrringe sowie weiteren Schmuck in seinen Taschen.
Die beschlagnahmten Gegenstände überschritten den zollfreien Freibetrag von 430 Euro bei Weitem, wodurch Importabgaben in Höhe von über 4.000 Euro fällig wurden. Kreditkartenabrechnungen in seinem Gepäck bestätigten, dass die Einkäufe in der Türkei getätigt worden waren. Die Behörden vernahmen zudem eine Begleitperson des Mannes, die einen Zettel mit den aufgelisteten Schmuckstücken und ihren Preisen bei sich trug.
Auf dem Handy der Frau fanden sich Fotos, die den Mann beim Anprobieren des Schmucks während der Reise zeigten. Die Beamten bezeichneten den Fall als ungewöhnlich groß und verwiesen auf die wiederholten falschen Angaben des Mannes. Zwar seien Goldschmuggelversuche am Flughafen nicht selten, doch die Dimension dieser Aktion falle besonders auf.
Dem Mann drohen nun mögliche Steuerhinterziehungsverfahren sowie eine finanzielle Strafe. Der Zoll bestätigte den Wert des Schmucks und die ausstehenden Abgaben. Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit undeklarierten Hochwertimporten bei Grenzkontrollen verbunden sind.






