68-Jährige aus Hagen verliert sechsstelligen Betrag bei Online-Investitionsbetrug
Reza Hendriks68-Jährige aus Hagen verliert sechsstelligen Betrag bei Online-Investitionsbetrug
Eine 68-jährige Frau aus Hagen hat bei einem Online-Investitionsbetrug einen sechsstelligen Betrag verloren. Der Schwindel zog sich über mehrere Wochen hin und begann mit einer Anzeige, die hohe Gewinne bei minimalem Aufwand versprach. Die Polizei hat nun Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als das Opfer auf eine Online-Werbung stieß, die unrealistisch hohe Renditen anprieb. Von der Aussicht auf leichtes Geld überzeugt, überwies sie zunächst einen niedrigen vierstelligen Betrag. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Anlageberater bei ihr und behauptete, sie könne noch höhere Gewinne erzielen, wenn sie zusätzliche Gebühren zahle.
In den folgenden Wochen überwies die Frau immer größere Summen, um ihre vermeintlichen Erträge zu sichern. Während dieser Zeit wurde sie mit mehreren Beratern in Kontakt gebracht, die jeweils mit unterschiedlichen Akzenten sprachen. Zudem erhielt sie mehrere E-Mails, die den Anschein erweckten, die Seriosität des Vorgangs zu bestätigen.
Die Kriminalpolizei Hagen untersucht den Fall nun genauer. Behörden warnen seit Langem vor solchen Maschen, bei denen Betrüger ihre Opfer mit falschen Versprechungen schnellen Reichtums ködern.
Die Polizei rät der Bevölkerung dringend, finanzielle Angebote vor Geldüberweisungen über offizielle Kanäle zu prüfen. Sie betont, dass seriöse Investitionen niemals Vorauszahlungen an unbekannte Personen erfordern. Wer sich bei einer Gelegenheit unsicher ist, sollte Rat bei vertrauenswürdigen Finanzinstituten einholen.






