Alkohol und fehlende Versicherung: Zwei E-Scooter-Unfälle erschüttern Kreis Lippe
Traude KlappAlkohol und fehlende Versicherung: Zwei E-Scooter-Unfälle erschüttern Kreis Lippe
Zwei E-Scooter-Fahrer aus dem Kreis Lippe wurden am Montag bei getrennten Unfällen verletzt. In beiden Fällen spielte Alkohol eine Rolle, und keines der Fahrzeuge verfügte über die vorgeschriebene Versicherungsplakette. Die Polizei bestätigte, dass die Fahrer zum Zeitpunkt der Unfälle unter Alkoholeinfluss standen.
In Detmold verunglückte ein 50-jähriger Mann gegen 21:45 Uhr mit seinem E-Scooter aufgrund eines Fahrfehlers. Er erlitt schwere Verletzungen und wirkte deutlich alkoholisiert. Er verweigerte einen Alkoholtest, und sein Scooter war nicht mit der Pflichtversicherungsplakette ausgestattet.
Schon früher am Tag, gegen 16:30 Uhr, war in Lemgo ein 68-jähriger Fahrer verunglückt. Er zog sich leichte Verletzungen zu und lehnte ebenfalls einen Alkoholtest ab. Auch sein E-Scooter war nicht versichert.
Rechtlich gelten E-Scooter als Kraftfahrzeuge und unterliegen denselben Alkoholgrenzen und Strafen wie Autos. Für Fahrer unter 21 Jahren oder in der Probezeit gilt eine Promillegrenze von 0,0. Ab 0,5 Promille drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote. Zudem müssen E-Scooter eine gültige Jahresversicherungsplakette tragen, dürfen nur eine Person befördern und nicht auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen genutzt werden.
Die Unfälle führten zu Verletzungen und Verstößen gegen geltendes Recht. Beide Fahrer müssen mit Konsequenzen rechnen, da sie Alkoholtests verweigerten und unversicherte Fahrzeuge führten. Die Behörden erinnern daran, dass für E-Scooter dieselben Regeln wie für Autos gelten – mit strengen Vorgaben zu Versicherung, Alkohol und Nutzung.
