27 April 2026, 14:33

Bayerns 4:1 gegen Köln im Pokal – doch ein Abseitsfehler sorgt für Ärger

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem grünen Rasen, ein Spieler hält einen Ball.

Bayerns 4:1 gegen Köln im Pokal – doch ein Abseitsfehler sorgt für Ärger

Bayern München sichert sich ein 4:1 gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal – doch eine umstrittene Abseitsentscheidung überschattet das Spiel. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte im Nachhinein die Leistung des Schiedsrichterassistenten als "inakzeptabel", nachdem ein entscheidender Fehler ein Tor zuließ, das hätte annulliert werden müssen.

Der Vorfall ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss abgewehrt wurde und Luis Díaz den Abpraller zum Tor verwandelte. Wiederholungen zeigten jedoch deutlich, dass Díaz im Moment der Ballabgabe im Abseits stand. Der Assistent erkannte den Regelverstoß nicht und ließ das Tor gelten.

Da der Videobeweis (VAR) in dieser Phase des Wettbewerbs noch nicht zum Einsatz kommt – er wird erst ab dem Achtelfinale genutzt –, nutzte Gräfe die Plattform X (ehemals Twitter), um seine Verärgerung zum Ausdruck zu bringen. Zwar lobte er die Leistung von Hauptschiedsrichter Tobias Welz, doch den Fehler des Assistenten bezeichnete er als "inakzeptabel" und wies darauf hin, dass das Fehlen des VAR keine Entschuldigung für den Patzer sei.

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Das umstrittene Tor erwies sich als entscheidend: Nur zwei Minuten später erhöhte Harry Kane auf 4:1. Mit diesem Sieg zieht Bayern in die nächste Runde ein, in der der Videobeweis dann zur Verfügung stehen wird. Die Auslosung des Achtelfinals ist für den 2. November angesetzt.

Durch den Einzug ins Achtelfinale wird Bayern München im nächsten Spiel auf den VAR zurückgreifen können. Die verpasste Abseitsentscheidung des Assistenten bleibt jedoch ein Gesprächsthema – Gräfes Kritik unterstreicht die Risiken menschlicher Fehler in den frühen Pokalrunden. Die Auslosung am 2. November wird zeigen, wer der nächste Gegner der Münchner sein wird.

Quelle