Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit
Lutz KühnertBergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit
Bergisch Gladbach baut seine Fahrradinfrastruktur aus
Die Stadt Bergisch Gladbach hat einen wichtigen Schritt zur Verbesserung ihrer Radwege gemacht: Diese Woche wurden offiziell die ersten geschützten Radfahrstreifen in der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße eröffnet. Die neuen Strecken sind Teil der F2-Route, einer zentralen Verbindung im lokalen Radwegenetz.
An der Eröffnung nahm Ragnar Migenda, der erste Beigeordnete der Stadt, teil und begrüßte die Neuerung. Die Radwege sind breit genug angelegt, sodass Radfahrer nebeneinander fahren können. Die Höchstgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer beträgt 30 km/h. Motorisierter Verkehr ist weiterhin erlaubt, Autofahrer müssen jedoch besondere Rücksicht auf Radfahrer nehmen.
An Kreuzungen haben nun alle Verkehrsteilnehmer auf dem Radweg Vorfahrt. Seit der Eröffnung der Strecken ist das Radverkehrsaufkommen auf der F2-Route bereits gestiegen. Die Stadt sieht in den neuen Radwegen einen wichtigen Baustein für moderne Mobilität und einen Beitrag zur Reduzierung der Klimabelastung.
Für die kommenden Jahre plant Bergisch Gladbach, sein Radwegenetz weiter auszubauen. Ziel ist es, das Radfahren für die Bürgerinnen und Bürger sicherer und attraktiver zu machen.
Die neuen Radfahrstreifen in der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße markieren den Auftakt für eine umfassende Offensive zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Mit Vorfahrt an Kreuzungen und einem starken Fokus auf Sicherheit will die Stadt mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Weitere Ausbaumaßnahmen sind im Rahmen dieser laufenden Initiative geplant.






