13 June 2026, 20:25

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen für langfristiges Wirtschaftswachstum

Stadt Bergisch Gladbach sichert Zugang zum Isover-Gelände

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen für langfristiges Wirtschaftswachstum

Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach hat einen Plan vorgelegt, um Gewerbeflächen für die künftige Entwicklung zu sichern. Der Vorschlag umfasst ein Vorkaufsrecht für das Gewerbegebiet West auf einer Fläche von 18,8 Hektar. Mit diesem Schritt soll das langfristige Wirtschaftswachstum und die Arbeitsplatzsicherheit in der Region gestärkt werden.

Im Zentrum von Bergisch Gladbach liegt das Gelände von Saint-Gobain Isover, das etwa die Hälfte der Fläche des Zanders-Areals umfasst. Teile des Geländes sind derzeit ungenutzt oder nur unzureichend erschlossen, was Forderungen nach einer besseren städtischen Planung aufkommen lässt. Der Vorschlag der Stadt würde es ihr ermöglichen, das 11 Hektar große Gelände zu erwerben, falls Saint-Gobain einen Verkauf in Betracht zieht.

Saint-Gobain hat bestätigt, dass es keine unmittelbaren Pläne für einen Verkauf des Geländes gibt und weiterhin in den Standort investiert. Allerdings hat das Unternehmen in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen in der Belegschaft erlebt: Die Zahl der Beschäftigten sank von 220 auf 60, bevor sie leicht auf 75 anstieg. Bürgermeister Marcel Kreutz betonte die Bedeutung der Sicherung von Gewerbeflächen für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt.

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Die Verwaltung begründet das Vorkaufsrecht als Instrument, um künftige Grundstücksverkäufe zu steuern und eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Wird die Satzung vom Stadtrat genehmigt, würde sie helfen, wichtige Gewerbegebiete für Unternehmen und die langfristige Schaffung von Arbeitsplätzen zu schützen.

Die geplante Verordnung würde Bergisch Gladbach mehr Kontrolle über die Flächennutzung im Gewerbegebiet West geben. Ziel ist es, unkontrollierte Verkäufe zu verhindern und sicherzustellen, dass das Gelände für die wirtschaftliche Entwicklung verfügbar bleibt. Der Stadtrat wird nun über die Annahme der Maßnahme beraten.

Quelle