Bergisch Gladbach treibt Straßenprojekte voran – doch Radspur scheitert vor Gericht
Reza HendriksBergisch Gladbach treibt Straßenprojekte voran – doch Radspur scheitert vor Gericht
Der Verkehrs- und Mobilitätsausschuss ist kürzlich zusammengetreten, um mehrere wichtige Straßenprojekte in der Stadt zu prüfen. Zu den Beschlüssen gehörte, dass eine geplante Fahrradspur auf dem Hasenweg in Refrath durch ein Gerichtsurteil blockiert wurde, während andere Vorhaben – darunter die Modernisierung der Paffrather Straße und der Buchholzstraße – vorankommen.
Zudem wurden Personalengpässe in der Verkehrsmanagementabteilung thematisiert, die zu Verzögerungen bei dringenden Arbeiten führen.
Das Verwaltungsgericht Köln lehnte die Pläne für eine Fahrradspur auf dem Refrather Hasenweg ab. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Verkehrsuntersuchungen unzureichend gewesen seien. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda räumte den Rückschlag ein und kündigte an, die Stadt werde das Urteil prüfen, bevor über das weitere Vorgehen entschieden werde.
In der Sitzung billigte der Ausschuss das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028. Die Diskussionen konzentrierten sich jedoch ausschließlich auf die für 2026 geplanten Projekte. Ein zentraler Beschluss betraf die Paffrather Straße, wo künftig beidseitig geschützte Radwege angelegt werden sollen.
Auch die Sanierung der Leverkuser Straße wurde bestätigt; der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen. Darüber hinaus unterstützte der Ausschuss eine Neugestaltung der Buchholzstraße, bei der die bestehende Verkehrsführung weitgehend beibehalten, aber zusätzliche Radverkehrsanlagen geschaffen werden.
Die CDU schlug Änderungen für die Straße „Auf der Kaule“ in Refrath vor, darunter eine Verbreiterung der Fahrbahn und die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung, um die Zufahrt für Lkw zu verbessern. Allerdings wurden Bedenken wegen der personellen Unterbesetzung im Bereich des ruhenden Verkehrs geäußert: Da nur noch eine Mitarbeiterin in diesem Bereich tätig ist – und diese derzeit im Urlaub – kommt es bei dringenden Aufgaben zu Verzögerungen.
Der Ausschuss betonte, wie wichtig es sei, die Personalprobleme zu lösen, um weitere Verzögerungen bei der Straßeninstandhaltung und -planung zu vermeiden.
Die Sitzung brachte Fortschritte bei mehreren Straßenprojekten, darunter die Modernisierung der Paffrather Straße und der Buchholzstraße. Ungeklärt bleiben jedoch die blockierte Radspur auf dem Hasenweg sowie die anhaltenden Personalengpässe im Verkehrsmanagement.
Die Sanierung der Leverkuser Straße ist nun für das zweite Halbjahr 2027 vorgesehen, während der CDU-Vorschlag für „Auf der Kaule“ weiter geprüft wird.






