Borussia Mönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historisch schwachem Bundesliga-Start
Lutz KühnertBorussia Mönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historisch schwachem Bundesliga-Start
Borussia Mönchengladbach steckt in einer schwierigen Saison, nachdem der Verein den schlechtesten Start in seiner Bundesliga-Geschichte hingelegt hat. Mit nur drei Punkten aus acht Spielen – alle aus Unentschieden – ist die Mannschaft mittlerweile seit 15 Ligapartien über zwei Spielzeiten hinweg ohne Sieg geblieben. Trotz der schwachen Leistungen in der Liga gelangten die Gladbacher im DFB-Pokal zu zwei Siegen, darunter ein jüngster 3:1-Erfolg gegen den Karlsruher SC.
Die anhaltende Krise hat den Verein dazu veranlasst, für den kommenden Sommer einen umfassenden Kaderumbruch zu planen. Medienberichten zufolge könnten fünf bis sechs Leistungsträger den Klub verlassen – entweder bereits im Januar oder am Saisonende.
Torhüter Jonas Omlin gilt als verzichtbar und könnte bei einem passenden Angebot den Verein verlassen. Auch Verteidiger Joe Scally steht vor einem Abschied, während Linksverteidiger Luca Netz bereits im Januar verkauft werden könnte, um einen Teil seiner Ablösesumme wieder einzuspielen.
Weitere Spieler, die vor einem Wechsel stehen, sind Innenverteidiger Marvin Friedrich, Stürmer Grant-Leon Ranos und Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Die personellen Veränderungen spiegeln den Versuch des Vereins wider, nach einer langen Phase schwacher Ligaleistungen neu durchzustarten.
Die Gladbacher bleiben weiterhin ohne Ligasieg seit der letzten Saison. Der geplante Umbruch soll die Mannschaft umkrempeln und die Ergebnisse verbessern. Einziger Lichtblick in einer ansonsten enttäuschenden Spielzeit bleibt derweil der Einzug in die nächste Runde des DFB-Pokals.






