08 April 2026, 00:32

Deutz AG wächst stark – doch die Jahresprognose wird gesenkt

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutz AG wächst stark – doch die Jahresprognose wird gesenkt

Deutz AG verzeichnet starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2025 – senkt aber Jahresprognose

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Die Deutz AG hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet: Der Umsatz stieg um 14,9 % auf 1,50 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte sogar um 31,8 % zu und erreichte 75,5 Millionen Euro. Trotz dieser positiven Entwicklung hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf das untere Ende der bisherigen Spanne korrigiert.

Im dritten Quartal verbuchte Deutz eine deutliche Steigerung der Profitabilität. Die bereinigte EBIT-Marge kletterte auf 5,8 % – ein Plus von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2024. Treiber dieses Wachstums war vor allem der Bereich Deutz Engines & Services, der in den ersten neun Monaten eine solide Marge von 6,6 % erzielte.

Der Bereich Deutz Solutions verzeichnete hingegen einen Umsatzsprung um 227 %, blieb jedoch im selben Zeitraum defizitär. Das Sparprogramm "Future Fit" läuft laut Unternehmen planmäßig und soll bis Ende 2026 jährliche Einsparungen von über 50 Millionen Euro bringen.

An dem Tag, an dem die Zahlen veröffentlicht wurden, erwarb Finanzvorstand Oliver Neu Aktien im Wert von knapp 50.000 Euro zu Kursen zwischen 7,995 und 8,00 Euro. Aktuell stufen sechs Analysten die Aktie als "Kauf" ein, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 10,85 Euro – was ein mögliches Aufwärtspotenzial von rund 35 % bedeutet.

Deutz hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten angepasst und erwartet nun Erlöse am unteren Ende der bisherigen Spanne von 2,1 bis 2,3 Milliarden Euro. Das starke EBIT-Wachstum und die Kostensenkungsmaßnahmen unterstreichen jedoch den Fokus auf eine verbesserte Profitabilität, auch wenn einige Segmente weiterhin vor Herausforderungen stehen. Die Analysten bleiben optimistisch hinsichtlich der Aktienperformance in den kommenden Monaten.

Quelle