23 March 2026, 00:27

DEVK übernimmt 2024 die Führung im Schadenmanagement-Ranking

Alte Werbetafel für die Germania Feuerversicherungsgesellschaft mit einer Frau in der Mitte und Text, der die Dienstleistungen beschreibt.

DEVK übernimmt 2024 die Führung im Schadenmanagement-Ranking

DEVK Versicherungen führt 2024 die Rangliste im Schadenmanagement an

Die DEVK Versicherungen hat in der diesjährigen Branchenbewertung die Spitzenposition im Schadenmanagement errungen. Das Unternehmen überholte damit den Vorjahressieger LVM, der in diesem Jahr auf den dritten Platz abrutschte. Die HUK-Coburg legte ebenfalls stark zu und sicherte sich erstmals den zweiten Rang.

Die aktuellen Rankings, präsentiert von Michael Pinto vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVdP), zeigten Verschiebungen unter den führenden deutschen Versicherern. Anhand einer Bewertungsübersicht verdeutlichte Pinto, wie Unternehmen wie DEVK und HUK-Coburg ihre Schadenabwicklung in den vergangenen fünf Jahren deutlich verbessert haben. Digitale Lösungen – etwa die Online-Schadenmeldung oder automatisierte Bearbeitungsprozesse – sowie eine bessere Kundenkommunikation und ein ausgebautes Servicenetz trugen maßgeblich zu diesen Fortschritten bei. Da auch die Konkurrenz ähnliche Strategien übernimmt, stiegen die Zufriedenheitswerte in der gesamten Branche.

Für die DEVK bedeutet der Sieg den ersten Gesamtsieg in der Geschichte des Rankings. Derweil muss sich LVM, noch 2023 auf Platz eins, nun mit Rang drei begnügen. Michael Messmann von LVM würdigte zwar die branchenweiten Fortschritte, bezeichnete die Entwicklung aber als positiven Trend für das Schadenmanagement insgesamt.

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Die Top drei liegen weiterhin eng beieinander, gefolgt von zwölf weiteren Versicherern im starken Mittelfeld. Die beiden Schlusslichter der Liste erhielten jedoch schlechte Bewertungen von Partnerunternehmen – ein Indiz für anhaltende Probleme bei der kooperativen Schadenregulierung.

Der Erfolg der DEVK spiegelt die generellen Verbesserungen wider, die deutsche Versicherer in der Schadenbearbeitung erzielt haben. Digitale Aufrüstung und Serviceausbau haben die Leistung flächendeckend gesteigert. Dennoch bleibt die Kluft zwischen den stärksten und schwächsten Anbietern bestehen, da einige weiterhin mit Herausforderungen in puncto Zusammenarbeit und Effizienz kämpfen.

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