Duisburg feiert 872 neue Bürger mit Musik, Bäumen und Nationalhymne
Duisburg begrüßt seine neuen Bürger in feierlichem Rahmen
Am 6. November fand in der Mercatorhalle eine besondere Zeremonie statt, bei der Duisburg seine neuesten Bürger willkommen hieß. Rund 250 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, bei der 872 Personen, die zwischen April und September 2024 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten, offiziell begrüßt wurden. Die Feier unterstrich das anhaltende Engagement der Stadt für Integration und gemeinschaftliches Wachstum.
Die Veranstaltung begann mit Grußworten von Michael Rüscher, dem Integrationsbeauftragten Duisburgs, der im Namen von Oberbürgermeister Sören Link sprach. Ein Streichquartett der Duisburger Philharmoniker umrahmte die Feier mit Live-Musik, und die Anwesenden stimmten gemeinsam in die deutsche Nationalhymne ein.
Wie die Stadt mitteilte, stammten die meisten der neuen Bürger, die zwischen Januar und Mitte April 2025 eingebürgert wurden, ursprünglich aus der Türkei, Bosnien und Serbien. Die Zeremonie markierte ihren offiziellen Eintritt in die deutsche Gesellschaft.
Am folgenden Tag pflanzte Oberbürgermeister Link in Duisburg-Friemersheim zwei junge Roteichen und legte damit den Grundstein für die erste "Einbürgerungsallee" der Stadt. Künftig soll nach jeder Einbürgerungsfeier ein Baum gepflanzt werden – als Symbol für einen Neuanfang und tiefe Wurzeln in der Gemeinschaft.
Die neuen Bürger verfügen nun über alle Rechte und Pflichten deutscher Staatsangehöriger. Die Baumspenden-Aktion sorgt dafür, dass jede Feier ein bleibendes Zeichen in der Stadt hinterlässt. Duisburg setzt seine Bemühungen um mehr Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement damit konsequent fort.






