Emscher Park in Essen wird für die IGA 2027 radikal umgestaltet
Emscher Park in Essen startet große Umgestaltung vor der Internationalen Gartenbauausstellung 2027 (IGA 2027)
Am 12. Februar 2026 fiel der offizielle Startschuss für die Umbaumaßnahmen im Emscher Park – der Beginn einer 3,6 Millionen Euro teuren Neugestaltung im Vorfeld der Internationalen Gartenbauausstellung 2027. Das Projekt soll neue Erholungsräume schaffen und gleichzeitig die biologische Vielfalt auf dem Gelände stärken.
Die Aufwertung des Parks ist Teil der Initiative "Unser Stadtportal", einem zentralen Vorhaben für die IGA 2027. Die Ausstellung findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 unter dem Motto "Zukunft in Blüte" statt und erstreckt sich über 53 Städte im Ruhrgebiet. Während der Veranstaltung wird der Park zudem als zentraler Fahrradparkplatz dienen.
Herzstück der Neugestaltung ist eine 4.200 Quadratmeter große Abenteuer-Sportanlage mit einem Kinder-Pumptrack, Parkour- und Calisthenics-Bereichen sowie einem Beachvolleyballfeld. In der Nähe entsteht ein Fitnessparcours mit mehreren Trainingsstationen, der sich durch den Park schlängelt.
Für Familien gibt es neue Spielmöglichkeiten wie ein Wippenstamm, Weiden-Spielbüsche und eine Kletterskulptur. Zusätzliche Sitzgelegenheiten laden Besucher zum Verweilen ein. Hundehalter profitieren von einem eingezäunten Übungsbereich, der die Interaktion zwischen verschiedenen Parknutzern erleichtern soll.
Nach der IGA 2027 ist eine Sanierung des Skateparks als Teil der langfristigen Planung vorgesehen. Parallel dazu werden Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt umgesetzt: Ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop sollen die heimische Tierwelt unterstützen.
Die Finanzierung des Projekts erfolgt aus zwei Quellen, sodass sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rund 3,6 Millionen Euro beläuft. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Park erweiterte Freizeitmöglichkeiten, eine bessere Barrierefreiheit und vielfältigere natürliche Lebensräume bieten. Die Veränderungen entsprechen dem Ziel der IGA 2027, eine grünere und vernetztere Metropolregion zu schaffen.






