15 April 2026, 18:30

Essen plant futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, einschließlich Strukturen der Universität Rotterdam, Straßenlaternen, Straßenschildern, Motorfahrzeugen, Informationsanzeigen, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Essen plant futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Essen hat ein neues Design für seinen künftigen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Eine Jury kürte das siegreiche Konzept Mitte Februar 2026 – ein Neuanfang, nachdem frühere Pläne verworfen worden waren. Das Projekt soll Polizei und städtische Dienststellen an einem zentralen Standort zusammenführen.

Das ursprüngliche Vorhaben "BürgerRatHaus" war im Sommer 2022 aufgrund explodierender Baukosten und der wirtschaftlichen Belastungen durch den Ukraine-Krieg aufgegeben worden. Nun setzt die Stadt auf eine andere Vision: Den Zuschlag erhielt das Büro PBA Peter Bastian Architekten mit Sitz in Münster.

Ihr Entwurf verbindet städtische Planung mit moderner Architektur für den neuen Campus. Das Ensemble wird das Polizeirevier I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stelle der Stadt beherbergen. Diese ersten Mieter sollen bis 2030 im Rahmen einer schrittweisen Bauphase einziehen.

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Eine Ausstellung mit den drei finalen Entwürfen – darunter auch das prämierte Design – eröffnete am 23. Februar 2026 im Essener Rathaus. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte den ausgewählten Plan als zukunftsweisenden Ansatz für städtische und administrative Entwicklung. Die Projektkoordination übernimmt die Immobilien Management Essen GmbH (IME), die alle Planungs- und Bauphasen begleiten wird.

Ziel ist die Schaffung eines zentralen Knotenpunkts, der die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Sicherheit und Stadtverwaltung verbessert. Durch die Bündelung der Dienststellen soll der Campus Abläufe optimieren und die Effizienz an einem Standort steigern.

Die erste Bauphase des neuen Essener Verwaltungscampus soll bis 2030 abgeschlossen sein. Polizei und zentrale Stadtbehörden werden als Erste das Gebäude beziehen. Das Projekt steht für eine langfristige Modernisierung der öffentlichen Dienstleistungen und eine Stärkung der städtischen Infrastruktur.

Quelle