Explosion in Iserlohner Gerberei hält Feuerwehr in Atem
Die Berufsfeuerwehr in Iserlohn hatte einen ereignisreichen Abend mit mehreren Einsätzen. Darunter war eine Explosion in einer Gerberei in Sümmern, bei der es Verletzte und erhebliche Schäden gab. Weitere Notfälle, darunter ein Fehlalarm und ein umsturzgefährdeter Baum, hielten die Einsatzkräfte die ganze Nacht über in Atem.
Der erste Alarm kam aus der Matthias-Grote-Halle, wo ein Fehlalarm ausgelöst worden war. Da keine Gefahr bestand, konnten die Kräfte schnell wieder abrücken.
Anschließend musste die Feuerwehr einen Baum beseitigen, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Gefahr wurde behoben, um die Sicherheit des Verkehrs zu gewährleisten.
In der Gerberei in Sümmern hatte eine Explosion im Abgassystem einen Brand ausgelöst. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen. Die Feuerwehr leitete eine Großoperation zur Brandbekämpfung ein. Ein schwer beschädigter Schornstein wurde später kontrolliert zum Einsturz gebracht, um weitere Risiken zu vermeiden. Die Löschgruppe Sümmern unterstützte zunächst, wurde aber abgelöst, als sich die Lage stabilisierte.
Später kümmerten sich die Einsatzkräfte um einen Verkehrsunfall, einen ausgelösten Rauchmelder und eine brennende Baustellentoilette. Eine Brandwache wurde eingerichtet, um ein Wiederaufflammen zu verhindern, und kehrte um 18:33 Uhr zum Stützpunkt zurück. Mehrere Löschgruppen und eine Sondereinheit blieben in Bereitschaft, um auf weitere Notfälle reagieren zu können.
Der Abend brachte eine Bandbreite an Einsätzen – von kleineren Alarmierungen bis hin zu einem schweren Betriebsbrand. Alle Lagen konnten ohne größere Komplikationen bewältigt werden, und nach den abschließenden Kontrollen waren keine weiteren Maßnahmen mehr nötig. Die Feuerwehr bestätigte, dass alle Einsätze bis Schichtende abgearbeitet wurden.






