27 April 2026, 06:31

Frau inszeniert eigene Entführung – und erpresst ihren Ehemann um 5.000 Euro

Ein Plakat mit einer Frau mit einer Zigarette im Mund, die ihr Haar zu einem Dutt gebunden hat, mit dem Text "Sie könnte eine Handvoll Probleme sein" darüber ihrem entschlossenen Gesichtsausdruck auf einem hellblauen Hintergrund.

Prozess: Frau simuliert ihre eigene Entführung beim Ehemann - Frau inszeniert eigene Entführung – und erpresst ihren Ehemann um 5.000 Euro

Eine Frau aus Köln inszenierte ihre eigene Entführung, um von ihrem Ehemann Geld zu erpressen. Der ausgeklügelte Plan umfasste gefälschte Nachrichten und eine dramatische "Freilassung" in der Nähe des Kölner Doms. Später gestand sie vor Gericht die Täuschung.

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Der Vorfall begann, als der Mann der Frau WhatsApp-Nachrichten erhielt, in denen behauptet wurde, sie sei entführt worden. Die Absender forderten ihn auf, 5.000 Euro auf ein Konto zu überweisen, und warnten, dass das Leben seiner Frau in Gefahr sei. Aus Sorge um ihre Sicherheit kam er der Forderung nach.

Die Polizei leitete umgehend umfassende Ermittlungen ein, überwachte Telefone und organisierte eine groß angelegte Suchaktion. Beamte fanden die Frau später in der Nähe des Kölner Doms, wo sie ihre eigene "Befreiung" in Szene gesetzt hatte. Die Ermittler entdeckten fast 5.000 Euro in ihrem Besitz, und sie gestand die Vorwürfe.

Während des Gerichtsverfahrens kam ans Licht, dass ihr Handeln auf einer Spiel- und Shopping-Sucht beruhte. Sie hatte Schulden in Höhe von 20.000 Euro angehäuft, und eine schwere Depression hatte ihre Lage weiter verschärft. Trotz der Täuschung vergab ihr ihr Mann und beglich die ausstehenden Schulden.

Das Landgericht Köln verurteilte sie wegen Erpressung durch Drohung und Vortäuschens einer Straftat. Der Fall zeigte die Folgen ihrer finanziellen Notlage und psychischen Probleme auf. Die Entscheidung ihres Mannes, ihr zu verzeihen und die Schulden zu übernehmen, beendete die belastende Affäre.

Quelle