24 March 2026, 20:31

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für den deutschen Bildungssektor

Offenes Buch zeigt detaillierte Karte von Deutschlands Regionen.

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für den deutschen Bildungssektor

Fünfzehn Migrantinnen beginnen elfmonatige Qualifizierung für den Bildungssektor in Deutschland

Fünfzehn zugewanderte Frauen haben ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm gestartet, um in Deutschlands Bildungsbereich Fuß zu fassen. Das Programm Perspektive Pädagogik vermittelt den Teilnehmerinnen Fähigkeiten für Tätigkeiten in der Kinderbetreuung, der Sozialarbeit oder im Lehrbereich. Die Veranstalter erhoffen sich damit zweierlei: dem Fachkräftemangel im Bildungssektor entgegenzuwirken und Zugewanderten den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Der aktuelle Durchgang läuft bis Mitte Dezember 2026. Die Teilnehmerinnen stammen aus sechs Ländern – Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien. Ihr Ziel: das Sprachniveau C1 in Deutsch zu erreichen, das für eine berufliche Ausbildung oder ein pädagogisches Studium Voraussetzung ist.

Das Programm kombiniert praktische und theoretische Unterstützung. Dazu gehören Hospitationen, Praktika und Coachings. Zudem erhalten die Frauen Hilfe bei Bewerbungen und besuchen Kurse zu Themen wie Kinderbetreuung, sozialpädagogische Assistenz und heilpädagogische Förderung.

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Frühere Durchgänge zeigen bereits Erfolge: Viele Absolventinnen arbeiten mittlerweile in Kitas oder befinden sich in weiterführenden Qualifizierungen. Oberbürgermeister Becher betonte die doppelte Bedeutung der Initiative: Sie schließe Lücken im Bildungspersonal und fördere gleichzeitig die Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt.

Die Frauen werden ihre Qualifizierung bis Ende nächsten Jahres abschließen. Wer das C1-Niveau in Deutsch erreicht, kann sich anschließend für staatlich anerkannte Erzieherausbildungen oder Studiengänge bewerben. Angesichts des anhaltend hohen Bedarfs an Fachkräften im Bildungsbereich soll das Programm sowohl den Teilnehmerinnen als auch dem Sektor neue Perspektiven eröffnen.

Quelle