11 May 2026, 00:32

Funke Mediengruppe startet digitale Offensive mit neuer Redaktionsstrategie

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund, mit dem Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Funke Mediengruppe startet digitale Offensive mit neuer Redaktionsstrategie

Funke Mediengruppe überarbeitet digitale Strategie, um Leserbindung zu stärken und neue Zielgruppen zu gewinnen

Die Funke Mediengruppe gestaltet ihre digitale Strategie neu, um die Leserinteraktion zu vertiefen und neue Zielgruppen zu erschließen. Das Unternehmen will das Wachstum digitaler Abonnements beschleunigen und gleichzeitig eine flexiblere Redaktionsstruktur einführen. Die ersten Änderungen treten in Nordrhein-Westfalen und Hamburg in Kraft.

Ein neues, markenübergreifendes Team mit dem Namen Redaktionsentwicklung wird die gemeinsame redaktionelle Strategie leiten. Diese Einheit konzentriert sich auf Leserwachstum, Social Media, Newsletter und künstliche Intelligenz. Alle diese Bereiche werden künftig in einem zentralen System gebündelt.

Anne Krum, Chefredakteurin für digitale Entwicklung bei der WAZ und der Westdeutschen Post, übernimmt die Leitung des Teams. Cordula Schmitz, Digital-Chefredakteurin des Hamburger Abendblatts, wird als ihre Stellvertreterin fungieren. Die Umstrukturierung soll regionale und lokale Redaktionsteams unterstützen, dabei aber die Eigenständigkeit jeder Publikation bewahren.

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Der neue Ansatz ermöglicht schnellere Entscheidungen und die Erprobung innovativer journalistischer Formate. Erfolgsversprechende Ideen können anschließend zügig auf alle Funke-Standorte übertragen werden. Christoph Rüth, CEO der Regionalmedien bei Funke, betonte die Notwendigkeit, die Bindung zu den Lesern zu festigen, neue Zielgruppen zu erschließen und das Wachstum digitaler Abos zu beschleunigen. Ziel ist es, standardisierte Konzepte zu entwickeln, die redaktionelle, produktbezogene und technologische Bemühungen effizienter verzahnen.

Die Änderungen beginnen in den Entwicklungsregionen NRW und Hamburg. Die Redaktionsteams erhalten mehr Unterstützung, und das Unternehmen erwartet einen schnelleren, besser koordinierten Schub in Richtung digitaler Expansion. Die Neustrukturierung markiert einen Wandel hin zu einer einheitlicheren und agileren Redaktionsstrategie.

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