02 April 2026, 18:30

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball auf einem Feld mit Zuschauern in den Rängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Zusammenhalt

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern sollte. Neun Mannschaften traten beim "Kick gegen Rassismus" an, das unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stand. Statt Pokale erhielten die Teams jeweils ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".

Das Turnier fand am Sonntag statt und wurde vom "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt" organisiert. Das 2024 gegründete Bündnis vereint mittlerweile über 30 lokale Initiativen, die sich für eine offene und inklusive Gemeinschaft einsetzen. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Marcel Kreutz. Mit dabei waren Mannschaften der Abou-Bakr-Moschee, von GL Service, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), ein syrisches Team, die SPD, Guinea United, das SV 09 Special Team sowie eine Auswahl des Bündnisses selbst.

In 36 Partien traten die Spielerinnen und Spieler ohne Schiedsrichter an – Fairplay und gegenseitiger Respekt standen im Mittelpunkt. Am Ende setzte sich die IGMG Bergisch Gladbach e.V. durch und sicherte sich den Sieg vor Bürgermeister Kreutz und den Zuschauern. Das Turnier bildete den Abschluss der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, eine Kampagne, die seit ihrem Start durch das Deutsche Institut für Menschenrechte jedes Jahr im März stattfindet.

Das diesjährige Event reiht sich in ähnliche Initiativen bundesweit ein. So veranstaltet etwa das "Willkommenteam" in Elmshorn seit 2015 den "Willkommens-Cup". Die Ausgabe 2026 in Bergisch Gladbach knüpft an wachsende lokale Bestrebungen an, Diskriminierung durch Sport entgegenzutreten.

Das Fußballturnier unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt und Solidarität. Statt klassischer Auszeichnungen betonten die symbolträchtigen Banner die klare Botschaft: Rassismus hat in dieser Stadt keinen Platz. Die Organisatoren planen, solche Veranstaltungen im Rahmen der laufenden Antirassismus-Kampagnen in der Region fortzuführen.

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