02 April 2026, 16:31

Gerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln – und der Aufstieg ohne ihn

Fussballtrainer in Mütze, der mit Helmen auf einem Feld mit Torpfosten, B├Ąumen und einem klaren Himmel im Hintergrund spricht.

Gerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln – und der Aufstieg ohne ihn

Gerhard Strubers Zeit beim 1. FC Köln endete Anfang Mai abrupt – nur wenige Monate, bevor der Verein den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte. Der österreichische Trainer verließ den Klub nach einer kurzen Amtszeit, während das Team noch mitten im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga stand. Seitdem hat er bei Bristol City angeheuert, wo er nun in Englands zweiter Liga arbeitet.

Struber wurde nach einem 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg entlassen. Das Ergebnis erwies sich als kostspielig, obwohl Köln zu diesem Zeitpunkt – am 32. Spieltag – noch auf dem zweiten Platz stand. Rund um dieselbe Zeit verließen auch andere Verantwortliche den Verein, darunter Sportdirektor Christian Keller.

Friedhelm Funkel übernahm interimistisch das Traineramt und führte die Mannschaft zu zwei entscheidenden Siegen. Unter seiner Leitung besiegte Köln den 1. FC Nürnberg mit 2:1 und demontierte den 1. FC Kaiserslautern mit 4:0 – damit war der Wiederaufstieg in die erste Liga besiegelt.

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Rückblickend auf seinen Abgang gab Struber zu, dass Entlassungen zum Fußball dazugehören. Er verließ den Verein ohne Groll und bezeichnete die Erfahrung als Lernchance. Bereits wenige Monate später übernahm er Bristol City, das aktuell auf Platz acht der Championship steht.

Der Aufstieg des 1. FC Köln gelang schließlich ohne Struber, der das Team den Großteil der Saison über trainiert hatte. Sein Nachfolger Funkel navigierte die Mannschaft durch die entscheidenden letzten Spiele, während Struber sich einer neuen Herausforderung in England zuwandte. Die Entscheidung des Vereins, mitten in der Saison den Trainer zu wechseln, zahlte sich letztlich mit der Rückkehr in die Bundesliga aus.

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