Graffiti-Sprühaktion am Düsseldorfer Hauptbahnhof führt zu Hausverbot und Ermittlungen
Anto StumpfGraffiti-Sprühaktion am Düsseldorfer Hauptbahnhof führt zu Hausverbot und Ermittlungen
Ein 35-jähriger Mann gilt als Tatverdächtiger im Zusammenhang mit Graffiti-Schäden am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Die Bundespolizei konnte ihn anhand von Videoaufnahmen und Fingerabdruckanalysen mit der Sachbeschädigung in Verbindung bringen. Gegen ihn wurden nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Beamte entdeckten während einer Routine-Streife frische Graffiti am Stationsgebäude. Sie hielten den Mann an, der keine Ausweispapiere vorlegen konnte. Daraufhin wurde er zur weiteren Überprüfung in die Dienststelle der Bundespolizei in Düsseldorf gebracht.
Die Auswertung der Videoaufnahmen bestätigte, dass der Verdächtige die Graffiti gesprüht hatte. Später ergab die Fingerabdruckanalyse eine Übereinstimmung mit Spuren am Tatort. Zudem wurde bei ihm eine Sprühdose gefunden und als Beweismittel sichergestellt.
Nach der polizeilichen Behandlung wurde der Mann – ein deutscher Staatsbürger – aus der Gewahrsam genommen. Allerdings erhielt er ein Hausverbot für das Stationsgelände als Auflage.
Der Fall wurde zur Einleitung eines Strafverfahrens weitergeleitet. Für Medienanfragen steht die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin zur Verfügung. Nina Wittek ist unter +49 (0) 211 179276-152, +49 (0) 175 4338127 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.






