Grenzüberschreitende Rettungskräfte üben Großunfall mit Gefahrgut in Gangelt
Anto StumpfGrenzüberschreitende Rettungskräfte üben Großunfall mit Gefahrgut in Gangelt
Großübung in Gangelt: Grenzüberschreitende Rettungskräfte proben Ernstfall
Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Über 600 Rettungskräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden simulierten gemeinsam einen schweren Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen. Im Mittelpunkt stand die Erprobung der länderübergreifenden Zusammenarbeit bei einem Massenanfall von Verletzten und chemischen Lecks.
Das Szenario sah einen schweren Verkehrsunfall mit Dutzenden Verletzten vor. Die Einsatzkräfte mussten zudem ein simuliertes Austreten gefährlicher Substanzen aus einem beschädigten Lkw bewältigen. Niederländische Einheiten in Spezialschutzausrüstung übernahmen dabei die Eindämmung der undichten Stelle.
Drohnenpiloten erkundeten die Lage aus der Luft, um die Einsatzleitung mit aktuellen Informationen zu versorgen. Mehr als 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio nahmen teil, darunter Feuerwehr und Rettungsdienste. Die Kreisstraße 13, die zugleich als Umgehungsstraße für Gangelt dient, wurde für die Übung gesperrt und am Samstagabend wieder freigegeben.
Die Übung zeigte, wie gut die Einsatzkräfte der drei Länder unter Druck zusammenarbeiten können. Neben Deutschland waren ausschließlich Benelux-Staaten an der Aktion beteiligt.
Die Großübung bestätigte, dass die Rettungsdienste aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden im Krisenfall effizient Hand in Hand arbeiten. Über 600 Einsatzkräfte trainierten die Bewältigung eines komplexen Schadensereignisses mit Verletzten und Gefahrgut. Nach Abschluss der Übung wurde die Straßensperrung aufgehoben.






