19 March 2026, 18:28

Großrazzia auf der A2: Falsche Papiere, defekte Bremsen und illegale Waffen bei Lkw-Kontrollen

Papier mit mehreren beigefügten Zetteln, auf denen jeweils der Text "Brisker & Shellard's Patent Safety Match" steht.

Großrazzia auf der A2: Falsche Papiere, defekte Bremsen und illegale Waffen bei Lkw-Kontrollen

Großangelegte Verkehrskontrolle auf der A2 bei Bielefeld-Brönninghausen

Am Dienstag, dem 17. März 2026, fand auf der Autobahn A2 in der Nähe von Bielefeld-Brönninghausen eine großangelegte Verkehrskontrolle statt. Fünf Behörden arbeiteten dabei zusammen, um auf dem Rastplatz Lipperland Süd gewerbliche Fahrzeuge zu überprüfen. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt und mehrere Strafverfahren eingeleitet.

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Die Kontrolle dauerte von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr und richtete sich vor allem an Güter- und Personentransport. Beteiligt waren Teams des Bundesamts für Logistik und Mobilität, des Zolls, der Bezirksregierung Detmold, des Ordnungsamts Rietberg sowie der Veterinärbehörde Bielefeld. Im Fokus standen Sicherheit, Dokumentation und die Einhaltung der Transportvorschriften.

Bei den Kontrollen wurden gefälschte Gefahrgutbescheinigungen entdeckt, woraufhin Dokumente beschlagnahmt und von den Fahrern Sicherheitsleistungen verlangt wurden. Ein Lkw, der Methanol transportierte, wurde wegen defekter Bremsen aus dem Verkehr gezogen. Gegen den Fahrer und das Unternehmen wurden Bußgelder verhängt und eine offizielle Verwarnung ausgestellt.

Weitere Verstöße betrafen mangelnde Ladungssicherung, Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten sowie illegale Müllentsorgung. Ein Elektroschocker wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz beschlagnahmt. Zwei Fernreisebusse wurden überprüft, wobei keine Mängel festgestellt wurden.

In mehreren Fällen wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein und Urkundenfälschung erstattet. Zudem laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung, Sozialversicherungsbetrug und Verstöße gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Die Behörden sprachen Verwarnungen und Bußgelder für eine Reihe von Verstößen aus – von fehlenden Hauptuntersuchungen bis hin zu Verstößen gegen Gefahrgutvorschriften. Weitere gemeinsame Kontrollen seien geplant, hieß es.

Die Aktion förderte schwerwiegende Verstöße zutage, darunter gefälschte Dokumente und nicht verkehrssichere Fahrzeuge. Gegen mehrere Fahrer und Unternehmen wurden nun straf- und ordnungsrechtliche Verfahren eingeleitet. Die beteiligten Behörden kündigten an, die koordinierten Kontrollen im gewerblichen Transportverkehr fortzusetzen.

Quelle