06 May 2026, 00:16

"Grüne Ufer": Ein zeitloses Liebesdrama begeistert in Jekaterinburg

Ein altes Illustrationstitelblatt "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer": Ein zeitloses Liebesdrama begeistert in Jekaterinburg

„Grüne Ufer“: Ein packendes Liebesdrama feiert Premiere in Jekaterinburg

In Jekaterinburg hat mit „Grüne Ufer“ ein neues Bühnenstück Premiere gefeiert, das eine düster-poetische Liebesgeschichte auf die Bühne bringt. Basierend auf Gennadi Alexejews Roman erkundet die Inszenierung eine Verbindung, die Zeit und Tod trotzt. Die Aufführungen fanden im privaten „Tvary“-Theater der Stadt statt und zogen mit ihrer emotionalen Tiefe und ambitionerten Erzählweise die Aufmerksamkeit auf sich.

Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Beziehung zwischen einem sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre und einer Romanzen-Sängerin aus der vorrevolutionären Zeit. Ihre Liebe, obwohl zum Scheitern verurteilt, überdauert den Tod und durchdringt verschiedene Dimensionen. Regie führte Lilia Bornaschowa, die sich eng an Alexejews literarische Vorlage hielt.

Alexejew selbst war von der Geschichte besessen, insbesondere von der Figur der Anastasia Wjalzewa. Seine Faszination prägte den Roman, den Bornaschowa später in ein theatralisches Erlebnis verwandelte. Die Hauptrollen übernahmen Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa, die allein neun verschiedene Charaktere verkörperte.

Das Stück endet ohne einfache Lösung, sondern verweilt bei der unzerstörbaren Kraft der Liebe angesichts unvermeidlichen Verlusts. Das Publikum in Jekaterinburg erlebte eine Geschichte, in der Leidenschaft die Zeit selbst überdauert.

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Die Premiere markiert eine kühne Adaption von Alexejews Werk, die historisches Drama mit übernatürlichen Elementen verbindet. Iwanowas schauspielerische Vielseitigkeit und die emotionale Wucht des Stücks hinterließen einen starken Eindruck. „Grüne Ufer“ bereichert nun als bemerkenswertes Werk die Kulturszene Jekaterinburgs.

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