Gütersloh International feiert Vielfalt mit Rekordfest und Jubiläum
Gütersloh International feiert 48. Festival mit einer bunten Hommage an die Vielfalt der Stadt
Das 48. Gütersloh International Festival wurde mit einer lebendigen Feier der kulturellen Vielfalt der Stadt begangen. Die zweitägige Veranstaltung fand am Theodor-Heuss-Platz direkt vor dem Rathaus statt und fiel zudem mit dem 200-jährigen Jubiläum Güterslohs zusammen – ein besonderer Anlass mit doppeltem Symbolcharakter.
Bürgermeister Matthias Trepper eröffnete das Festival und betonte in seiner Rede die Werte von Toleranz, Gemeinschaft und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Über 40 Stände säumten den Platz, an denen verschiedene Gemeinschaften traditionelle Speisen und handgefertigte Kunsthandwerke präsentierten. In diesem Jahr war erstmals auch die iranische Community vertreten: Der Verein „Brücke der Vielfalt“ servierte persische Gerichte, die bei den Besuchern auf großes Interesse stießen.
Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik und Tänzen aus aller Welt füllte den Platz mit Farbe und Rhythmus. Ein besonderer Moment entstand, als die Teilnehmer eine Menschenkette über den gesamten Platz bildeten – ein eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit. Zudem wurde mit einer Schweigeminute der Opfer des jüngsten Seilbahnunglücks in Lissabon gedacht.
Zu den Gästen zählte auch Liz Mohn, die Matriarchin der Bertelsmann-Familie. Sie lobte das Festival als Plattform für bereichernde Begegnungen und den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, die so enger zusammenwachsen könnten.
Das Festival brachte Einwohner und Besucher zusammen, um den kulturellen Reichtum Güterslohs zu feiern. Durch kulinarische Köstlichkeiten, künstlerische Darbietungen und gemeinsame Erlebnisse unterstrich es erneut das langjährige Bekenntnis der Stadt zu Weltoffenheit. Die Veranstaltung endete in einem Gefühl der Solidarität und hinterließ bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck.






