Hamburgs erste Tanz-Triennale beginnt mit spektakulärer Stadtparade in Barmbek
Anto StumpfHamburgs erste Tanz-Triennale beginnt mit spektakulärer Stadtparade in Barmbek
Hamburg startet erste Tanz-Triennale mit farbenfroher Stadtparade
Mit einer lebendigen Stadtparade hat Hamburg seine erste Tanz-Triennale eröffnet. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen verwandelten die Straßen von Hamburg-Barmbek in eine Bühne und machten den öffentlichen Raum zum Schauplatz künstlerischen Ausdrucks. Die Veranstaltung läutet ein großes Tanzfest in der Stadt ein.
Bei der Parade präsentierten sich unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg und die HipHop Academy. Hunderte Zuschauer:innen verfolgten die Auftritte, bei denen von Ballett über zeitgenössischen Tanz bis hin zu Hip-Hop ein breites Stilspektrum gezeigt wurde.
Die Tanz-Triennale ist ein gemeinsames Projekt der Kulturstiftung des Bundes, des Hamburg Balletts und der Staatsoper Hamburg, von Kampnagel sowie des K3 – Zentrums für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Zu den Höhepunkten zählen Produktionen für ungewöhnliche Spielorte, darunter Seeking Unicorns von Chiara Bersani und Unearth von Jefta van Dinther.
Das Programm vereint internationale Aufführungen, Glanzlichter der Hamburger Freien Tanzszene und Formate, die den Austausch zwischen verschiedenen Tanzcommunities fördern. Gleichzeitig will die Triennale aktuelle Spannungen innerhalb der Hamburger Tanzszene aufgreifen – etwa nach den jüngsten Kontroversen um das Hamburg Ballett.
Die Stadtparade steht symbolisch für den Stabwechsel zwischen der Tanz- und der 9. Fotografie-Triennale, die parallel in Hamburg stattfinden.
Die Tanz-Triennale präsentiert ein vielfältiges Programm – von klassischem Ballett bis zu multimedialen Performances. Sie möchte das Publikum auf unterschiedliche Weise ansprechen: durch Begeisterung, Reflexion oder Inspiration. Gemeinsam mit der Fotografie-Triennale entsteht so ein kulturelles Doppelfeature für die Stadt.






