02 May 2026, 16:26

Hamm setzt auf Nachhaltigkeit: Neue Koordinatorin für Entwicklungspolitik startet durch

Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne."

Hamm setzt auf Nachhaltigkeit: Neue Koordinatorin für Entwicklungspolitik startet durch

Die Stadt Hamm hat Annika Behrens zur neuen Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik ernannt. Seit dem 1. August 2025 ist sie im Amt und konzentriert sich auf den Fairen Handel sowie nachhaltige Beschaffung in der Stadtverwaltung. Ihre Stelle wird von der Engagement Global gGmbH finanziert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

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Vor ihrer Tätigkeit in Hamm arbeitete Behrens am UNESCO-Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund. Während ihres Studiums in Südspanien eignete sie sich fließende Spanischkenntnisse an – eine Fähigkeit, die die Zusammenarbeit mit Mazatlán in Mexiko stärken soll. Die mexikanische Stadt zählt zu Hamms wichtigsten Partnern im Globalen Süden.

Ihr Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre mit der Option auf eine zweijährige Verlängerung. In dieser Zeit wird sie eng mit Tobias Garske, dem Klimaschutzmanager der Stadt Hamm, sowie mit der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town zusammenarbeiten. Ziel der Förderung ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, eigene Projekte für nachhaltige Entwicklung zu konzipieren und umzusetzen.

Rund 50 weitere deutsche Kommunen haben bereits ähnliche Positionen geschaffen. Behrens wird sich vor allem darauf konzentrieren, Partnerschaften zu vertiefen – insbesondere mit Mazatlán – und faire sowie nachhaltige Praktiken in der Hammeler Verwaltung zu fördern.

Die neue Stelle unterstreicht Hamms langfristige Nachhaltigkeitsziele. Behrens’ Expertise im Fairen Handel und ihre Sprachkenntnisse werden eine zentrale Rolle in der internationalen Zusammenarbeit spielen. Der Erfolg des Projekts könnte künftig als Vorbild dafür dienen, wie andere Städte ihre Entwicklungspolitik gestalten.

Quelle