Handball-Turnier in Krefeld: Zweitligist HSG feiert Debüt mit olympischem Traum
Lutz KühnertHandball-Turnier in Krefeld: Zweitligist HSG feiert Debüt mit olympischem Traum
Das jährliche Handball-Turnier in Krefeld findet an diesem Wochenende statt – und ist wichtiger denn je. Zum ersten Mal wird mit der HSG Krefeld ein Zweitligist an dem Wettbewerb teilnehmen, nachdem der Verein kürzlich den Aufstieg geschafft hat. Die Veranstalter hoffen zudem, dass das Event die Bewerbung der Stadt um die Olympischen Spiele vorantreibt und gleichzeitig mehr Menschen dazu motiviert, sich als Handball-Schiedsrichter zu engagieren.
Die Idee, ein Spiel in der Yayla-Arena auszurichten, stammte vor vier Jahren von Simon Krivec, dem Vorsitzenden des Vereins. Er ist überzeugt, dass die Veranstaltung reibungslos verlaufen und eine nachhaltige Wirkung entfalten wird. Die Vorbereitungen begannen bereits am Dienstag, als Bodenbeläge und Ausrüstung in die Halle gebracht wurden.
Die HSG Krefeld hat sich ihren Platz in der 2. Handball-Bundesliga (2. HBL) durch kontinuierlichen Aufstieg aus den unterklassigen Ligen erkämpft. Ausschlaggebend für den Erfolg waren eine starke Nachwuchsförderung und ein stabiles Trainerteam, auch wenn finanzielle und strukturelle Herausforderungen nach dem Aufstieg sorgfältig gemeistert werden mussten.
Rund 5.000 Fans werden zum Spiel erwartet. Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, zeigte sich begeistert vom Wachstum der Veranstaltung. Mit seiner Erfahrung aus dem Profisport – etwa bei der Sparkasse Solingen und dem Bergischen HC – kennt er die damit verbundenen Herausforderungen. Grunwald betonte zudem, wie entscheidend die Unterstützung lokaler Institutionen und Unternehmen für die langfristigen Pläne des Vereins ist.
André Schicks, Geschäftsführer der HSG, dankte allen Partnern für ihre Unterstützung. Er räumte ein, dass der logistische Aufwand für den Umzug in die Yayla-Arena beträchtlich war, ist aber überzeugt, dass sich der Schritt auszahlen wird.
Das Turnier markiert einen Meilenstein für die HSG Krefeld, die erstmals in der zweiten Liga antritt. Gleichzeitig unterstreicht es den Ehrgeiz des Vereins, den Handball in der Region weiterzuentwickeln und Krefelds olympische Ambitionen zu stärken. Mit starkem Zuschauerzuspruch und institutioneller Rückendeckung könnte das Spiel die lokale Verankerung des Sports nachhaltig festigen.






