Harburg feiert ehrenamtliches Engagement mit festlicher Preisverleihung
Reza HendriksHarburg feiert ehrenamtliches Engagement mit festlicher Preisverleihung
Festabend in Hamburg: Harburger Bezirksversammlung ehrt ehrenamtliches Engagement
Am Freitag fand in Hamburg ein festlicher Abend statt, bei dem die Bezirksversammlung und das Bezirksamt Harburg lokale Ehrenamtliche für ihr Engagement würdigten. Über 350 Gäste versammelten sich im Helms-Saal des Harburger Theaters zur jährlichen Harburger Empfang-Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen Personen und Initiativen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen.
Durch den Abend führte Demi Akpinar, die das Publikum gekonnt durch die Preisverleihung begleitete. Fünf Projekte und Einzelpersonen wurden für ihre herausragenden Beiträge zum gesellschaftlichen Leben ausgezeichnet.
Den ersten Platz belegte die Initiative Sprach- und Kulturmittler:innen, die mit 2.000 Euro prämiert wurde. Den zweiten Platz teilten sich SüdSuppe und die Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Auf dem dritten Rang gab es ein Unentschieden: Sowohl der Verein Harburg schenkt e.V. als auch Serife Arora – ausgezeichnet für ihr Engagement im Projekt "Nachbarschaften frei von häuslicher Gewalt" – erhielten je 500 Euro.
Die Initiative Harburger Erinnerung wurde mit der Harburger Plakette für ihre Verdienste bei der Erforschung und Bewahrung der lokalen Geschichte geehrt. Die höchste Auszeichnung des Abends, der mit 5.000 Euro dotierte Harburger Bürgerpreis, ging an ein Projekt, das sich für die Förderung von Ehrenamt und sozialen Zusammenhalt einsetzt. Die Vergabe erfolgte durch die Bezirksversammlung.
Die Preise überreichten Jürgen Heimath, Sophie Fredenhagen und Johannes Nettekoven, die in ihren Worten die unverzichtbare Rolle von Freiwilligen für die Zukunft des Stadtteils betonten.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements in Harburg. Die Preisträger:innen wollen die Fördergelder nutzen, um ihre Projekte auszubauen – von kultureller Integration bis hin zu Nahrungsmittelhilfen. Der Abend stand damit auch für das Bekenntnis des Bezirks, zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und zu stärken.






