19 April 2026, 14:36

"Hast du gepupst?"-Tag: Wie ein skurriler Feiertag Deutschland eroberte

Ein gerahmtes Deutschland-Karte mit der Aufschrift "So Steht der Krieg an der Ost-U".

"Hast du gepupst?"-Tag: Wie ein skurriler Feiertag Deutschland eroberte

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 ins Leben gerufene Veranstaltung ermutigt die Menschen, Blähungen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Was als skurrile Idee begann, hat sich mittlerweile zu einer anerkannten – wenn auch humorvollen – Tradition entwickelt.

Erfunden wurde der Feiertag von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Er führte ihn im Rahmen seiner Comic-Serie "Skurrile Feiertage" ein, die auf unterhaltsame Weise seltsame Anlässe vorstellt. Melnyks tägliche Comics, abrufbar unter www.fonflatter.de, behandeln oft mit Augenzwinkern die Absurditäten des Alltags.

Sogar in der Folklore taucht das Thema auf: Ein Mythos der Tatuyo, eines indigenen Volkes in Kolumbien, erzählt von einem Mann, der dem Geist des Waldes begegnete. Nach diesem Treffen soll sich sein Furz in Ton verwandelt haben – und lieferte dem Stamm so ein wertvolles Material für Töpferarbeiten.

Auch Künstler haben sich von dem Thema inspirieren lassen. Berühmt wurde vor allem Mr. Methane, ein britischer Unterhalter, der mit seinen musikalischen Furz-Darbietungen bekannt wurde. Auf seiner Website www.mrmethane.com präsentiert er seine einzigartigen Auftritte, die Humor mit einer ungewöhnlichen Begabung verbinden.

Der "Hast du gepupst?"-Tag bleibt eine lockere Erinnerung daran, dass körperliche Funktionen – so peinlich sie auch sein mögen – zum Menschsein gehören. Die Mischung aus Komik, Mythos und Performance hält den Feiertag am Leben und beweist, dass selbst die albernsten Ideen ihr Publikum finden. Wer neugierig ist, wird in Melnyks Comics und Mr. Methanes Auftritten reichlich Unterhaltung zum Thema finden.

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