Herforder Schüler setzen sich mit Spendenaktionen für Kriegsgräber ein
Anto StumpfHerforder Schüler setzen sich mit Spendenaktionen für Kriegsgräber ein
Schulen im Kreis Herford zeigen erneut starke Unterstützung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Schülerinnen und Schüler der Region gehören zu den engagiertesten Spendensammlern in Ostwestfalen. Mit ihren Bemühungen tragen sie dazu bei, die Gräber deutscher Kriegstoter weltweit zu erhalten.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist in hohem Maße auf öffentliche Zuwendungen angewiesen. Rund 80 Prozent seiner Finanzierung stammen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Diese Mittel ermöglichen es der Organisation, Kriegsgräber im Ausland zu erfassen, zu pflegen und zu bewahren.
Die Arbeit des Volksbundes geht jedoch über die reine Grabpflege hinaus. Er dient als Anlaufstelle für Angehörige, öffentliche Einrichtungen und private Gruppen, die Informationen zu Kriegsgräbern suchen. Neben der praktischen Arbeit fördert der Verband durch Bildungsprogramme Frieden und Völkerverständigung.
Ein zentrales Projekt sind Besuche von Jugendlichen auf Kriegsgräberstätten. Diese Begegnungen sollen bei der jungen Generation Reflexion und Dialog anregen. Krutemeyer, ein Vertreter des Volksbundes, betonte die persönlichen Entwicklungschancen, die sich für teilnehmende Schülerinnen und Schüler ergeben.
Die Schulsammlungen im Kreis Herford haben eine lange Tradition der Unterstützung für den Volksbund. Jährlich organisieren Schüler Spendenaktionen, um die Arbeit der Organisation zu fördern. Die Tradition bleibt lebendig – die Schulen der Region leisten weiterhin einen wichtigen Beitrag für die gute Sache.
Die Aufgaben des Volksbundes beschränken sich nicht auf die Grabpflege. Er unterstützt auch Familien bei der Suche nach vermissten Angehörigen und fördert die Auseinandersetzung junger Menschen mit der Geschichte. Die kontinuierlichen Beiträge der Herforder Schulen sichern diese wichtigen Aktivitäten für die Zukunft.






