ID Logistics baut neues Zentrallager in Aachen für 15 Millionen Euro
Lutz KühnertID Logistics baut neues Zentrallager in Aachen für 15 Millionen Euro
ID Logistics Deutschland baut sein Logistiknetz aus: Neues Zentrallager in der Region Aachen
ID Logistics Deutschland erweitert seine Aktivitäten mit einem neuen zentralen Logistikstandort in der Region Aachen. Das Unternehmen investiert 15 Millionen Euro in den Bau einer 72.800 Quadratmeter großen Anlage, die die Lieferketten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien stärken soll. Nach vollständiger Inbetriebnahme wird der Standort bis zu 50.000 Pakete täglich abwickeln können.
Die neue Anlage entsteht in vier Bauabschnitten, beginnend im dritten Quartal 2023. Die vollständige Betriebsaufnahme ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Im Inneren entsteht ein Hochregallager mit einer Höhe von 11,5 Metern, ausgestattet mit Schmalganglagern, speziellen Gabelstaplern und Förderbändern, um die Warenbewältigung effizienter zu gestalten.
In den kommenden Monaten werden rund 300 Arbeitsplätze in den Bereichen IT, Logistik, Personalwesen und Management geschaffen. Der Standort wird vor allem den E-Commerce-Bereich bedienen – von der Kommissionierung bis zur Distribution – und als wichtige Schnittstelle zwischen Deutschland und den benachbarten Märkten fungieren.
Das Projekt ist Teil der jüngsten Expansionsstrategie von ID Logistics in der Region. Allein 2025 nahm das Unternehmen ein 68.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum in Diemelstadt in Betrieb, einen Last-Mile-Hub für Großgeräte in Lichtenfels sowie eine 77.000 Quadratmeter große Erweiterung in der Nähe von Hannover. Die neue Anlage in Aachen wird zusätzlich 55 Laderampen bieten und so die Kapazitäten für grenzüberschreitende Logistik weiter ausbauen.
Der neue Standort festigt die Präsenz von ID Logistics im Ruhrgebiet und optimiert gleichzeitig die internationalen Vertriebsnetze. Mit der schrittweisen Inbetriebnahme wird die Anlage eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der wachsenden Nachfrage im E-Commerce spielen. Das Unternehmen erwartet, dass der Standort die Effizienz für Kunden verbessert, die im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien tätig sind.






