29 April 2026, 03:08

Interreligiöser Dialog in Münster: 34 Glaubensgemeinschaften feiern den Frieden

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

Interreligiöser Dialog in Münster: 34 Glaubensgemeinschaften feiern den Frieden

Interreligiöser Empfang in Münster: 50 Vertreter aus 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich zum Dialog

Am 27. Oktober 2022 kamen beim jährlichen interreligiösen Empfang der Stadt Münster rund 50 Vertreter aus 34 verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen. Die Veranstaltung in der historischen Friedensaal markierte das 18. Jahr einer Tradition, die auf Austausch und Verständigung zwischen den Religionen setzt.

Der Empfang war Teil der Münsterschen Reihe "Dialoge für den Frieden", die vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing organisiert wird. Seit 2015 wechseln sich Münster und Osnabrück als Austragungsorte ab, wobei beide Städte jährlich ein gemeinsames Treffen ausrichten. Diesmal bildete der Friedensaal den Rahmen für Gespräche und eine Kerzenlichtzeremonie, die das gemeinsame Bekenntnis zu einem friedlichen Miteinander symbolisierte.

Oberbürgermeister Markus Lewe betonte in seiner Rede die Bedeutung offener Gespräche und aktiven Zuhörens in demokratischen Gesellschaften. Auch seine Amtskollegin, Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, nahm teil und unterstrich damit die Partnerschaft der beiden Friedensstädte. Ein Höhepunkt des Abends war ein Vortrag von Thomas Nufer, der sein Projekt "West-Östlicher Divan" als kulturellen und intellektuellen Impuls für vertiefte Reflexion vorstellte.

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Die Reihe "Dialoge für den Frieden" entstand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft, deren Sprecher Professor Alfons Kenkmann ist. Weitere Informationen zu kommenden Themen und Terminen sind auf der offiziellen Website der Stadt abrufbar.

Seit fast zwei Jahrzehnten hat sich der Empfang zu einer zentralen Plattform für interreligiösen Austausch entwickelt. Mit 34 vertretenen Glaubensgemeinschaften zeigte die Veranstaltung Münsters anhaltendes Engagement für Dialog und gegenseitigen Respekt. Die Organisatoren wollen die Reihe weiter ausbauen und eine noch breitere Beteiligung an künftigen Gesprächen fördern.

Quelle