Jordana Brewster feiert 25 Jahre Fast & Furious mit emotionalem Cannes-Comeback
Lutz KühnertJordana Brewster feiert 25 Jahre Fast & Furious mit emotionalem Cannes-Comeback
Jordana Brewster kehrte zum 25. Jubiläum von The Fast and the Furious nach Cannes zurück und betrat gemeinsam mit Mitgliedern des Original-Casts und Paul Walkers Tochter Meadow den roten Teppich. Die Veranstaltung markierte ein Vierteljahrhundert seit dem Start der Filmreihe – und Brewster blickt auf deren Einfluss, die Entwicklung ihrer Figur und die Hoffnungen für den finalen Film zurück.
Bei der Jubiläumsvorführung traf Brewster wieder auf Vin Diesel, Michelle Rodriguez und Meadow Walker, die gemeinsam mit dem Cast auf der Bühne standen. Den Aufstieg auf den berühmten Treppen von Cannes bezeichnete sie als den „größten roten Teppich meines Lebens“, doch inmitten ihrer langjährigen Kollegen fühlte sie sich sichtlich wohl. Die begeisterte Aufnahme des ersten Films bei seiner Cannes-Premiere 1999 legte den Grundstein für eine Franchise, die mittlerweile ein Jahrzehnt überspannt.
Während des Festivals sprach Brewster auch bei einem Kering Women in Motion-Gespräch mit Variety-Redakteurin Angelique Jackson. Sie gestand, die Reihe erneut angesehen zu haben, um die Zeitleiste nachzuvollziehen – und entwickelte dabei neuen Respekt für die Charakterentwicklung von Diesels Figur über die Jahre. Dennoch vermisst sie die praktischen Stunts der frühen Filme und erinnert sich an die Präzision und Freude, mit der sie diese Szenen einst an Walkers Seite drehte.
Brewster verkörpert Mia Toretto seit sieben Filmen, wobei Fast Five als Wendepunkt gilt. Selbst während ihrer Schwangerschaft trieb ihre Figur die Handlung voran – eine Balance, die sie sich auch für die Zukunft wünscht. Für den elften und angeblich letzten Teil, Fast Forever, hofft sie, dass Mia wieder mehr Eigenständigkeit erhält und nicht nur reagiert, sondern selbst führt. Zudem wünscht sich die Schauspielerin, dass die Geschichte Mias Leben als Mutter thematisiert – inklusive der Herausforderungen, zwei Teenager-Söhne großzuziehen.
Das 25-jährige Jubiläum der Reihe hat Debatten über ihr Vermächtnis und ihre Zukunft neu entfacht. Brewsters Rückkehr für Fast Forever könnte Mias Entwicklung abrunden, indem Action mit persönlichen Konflikten verbunden wird. Der finale Film könnte zudem die Wurzeln der Serie ehren – von der Cannes-Premiere bis hin zum praktischen Filmhandwerk, das die frühen Jahre prägte.






