Kamp-Lintfort setzt auf Kita-Ausbau trotz sinkender Geburten – warum die Nachfrage bleibt
Lutz KühnertKamp-Lintfort setzt auf Kita-Ausbau trotz sinkender Geburten – warum die Nachfrage bleibt
Kamp-Lintfort baut Kita-Plätze aus – trotz sinkender Geburtenraten
Trotz rückläufiger Geburtenzahlen hat Kamp-Lintfort den Ausbau seiner Kindertagesstätten abgeschlossen. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen bleibt hoch, weshalb neue Einrichtungen entstanden und bestehende modernisiert wurden. Den Abschluss bildet ein 3,5-Millionen-Euro-Anbau im Familienzentrum Wirbelwind, das nun Platz für sechs Kindergruppen bietet.
Die Kita Wirbelwind in der Vinnstraße wurde deutlich erweitert. Ein neuer Trakt schafft Raum für drei zusätzliche Gruppen, sodass insgesamt sechs Gruppen mit rund 110 Kindern – davon etwa 25 unter drei Jahren – betreut werden können. Vor dem Ausbau waren zwei Gruppen wegen des hohen Bedarfs provisorisch in Modulbauten untergebracht.
Auch andere Kitas profitierten von den Investitionen: Die Einrichtung Weltenbummler am Bismarckplatz und die Kita in der Nähe des Volksparks an der Franzstraße wurden im Rahmen des Ausbauprogramms modernisiert oder erweitert. Sowohl kommunale als auch freie Träger – darunter lokale Kirchengemeinden – beteiligten sich an den Maßnahmen.
Die Bauprojekte fallen in eine Phase sinkender Geburtenzahlen, die dem landesweiten Trend folgen. Dennoch bleibt der Bedarf an Kita-Plätzen unverändert hoch, was die Stadt zu weiteren Investitionen in die Betreuungsinfrastruktur veranlasst.
Mit dem Ausbau des Familienzentrums Wirbelwind endet vorerst das aktuelle Kita-Entwicklungsprogramm der Stadt. Für 3,5 Millionen Euro entstanden zusätzliche Betreuungsplätze, um die anhaltende Nachfrage zu decken – selbst bei rückläufigen Geburtenzahlen.






