03 May 2026, 00:35

KSI in der Kritik: Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen sorgen für Empörung

Schwarzer und weißer Poster mit fetter schwarzer Schrift, die 'Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' liest, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI in der Kritik: Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen sorgen für Empörung

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI steht in der Kritik, nachdem ein Video aus dem Jahr 2017 wieder aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Ausschnitt, der kürzlich erneut in den sozialen Medien geteilt wurde, zeigt ein Gespräch zwischen KSI und seiner Mutter über sicheren Sex. Seine Äußerungen haben scharfe Verurteilung durch eine Hilfsorganisation für Opfer häuslicher Gewalt ausgelöst.

Im Video erinnert KSIs Mutter ihn daran, ein Kondom zu benutzen. Daraufhin antwortet er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Als sie protestiert und entgegnet: „Nein, so etwas darfst du nicht sagen“, behauptet er, es sei nur ein Scherz, und fügt hinzu: „Ich mach doch nur Witze, ich mach doch nur Witze, ich würde so etwas nie tun, mein Gott.“

Die Bemerkungen haben Empörung ausgelöst. Die Organisation Women’s Aid, die Überlebende häuslicher Gewalt unterstützt, bezeichnete sie als „inakzeptabel“. Die Hilfsorganisation warnte, dass solche „Witze“ schwere Gewalt verharmlosen und Misshandlung als weniger schädlich erscheinen lassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass KSI für umstrittene Äußerungen in die Kritik gerät. 2023 kündigte er eine Pause von den sozialen Medien an, nachdem er für die Verwendung einer rassistischen Beleidigung in einem Parodie-Video scharf angegriffen worden war. Eine ihm nahestehende Quelle gab inzwischen zu, dass der Witz aus dem Jahr 2017 „dumm und falsch“ gewesen sei.

KSI wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt, die heute über 18 Millionen Abonnenten zählt. Durch seine Online-Präsenz und seine Rolle bei Britain’s Got Talent blieb er stets im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

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Das wiederaufgetauchte Video hat die Debatte über KSIs früheres Verhalten neu entfacht. Die Stellungnahme von Women’s Aid unterstreicht die gefährlichen Folgen einer Verharmlosung gewalttätiger Sprache. Der YouTuber hat sich bisher noch nicht öffentlich zu der erneuten Kritik geäußert.

Quelle