Leverkusen bleibt unter Hjulmand ungeschlagen – doch Top-Talente sind zu teuer
Lutz KühnertLeverkusen bleibt unter Hjulmand ungeschlagen – doch Top-Talente sind zu teuer
Bayer Leverkusen bleibt unter neuem Trainer Kasper Hjulmand ungeschlagen – und setzt seine beeindruckende Serie fort. In den letzten fünf Bundesliga-Spielen holte die Mannschaft 13 Punkte. Doch trotz dieses Erfolgs räumt der Sportdirektor des Vereins finanzielle Grenzen bei der Verpflichtung deutscher Top-Talente ein.
Seit Hjulmands Amtsantritt ist das Team unbesiegt geblieben, darunter zwei Unentschieden in der Champions League. Die nächste Bewährungsprobe steht mit dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain an – eine Partie, die ihre aktuelle Form auf die Probe stellen wird.
In jüngsten Spielen setzte Leverkusen seltener auf eigengewachsene Kräfte. Noch vor kurzem war Robert Andrich der einzige deutsche Stammspieler in der Startelf. Beim letzten Spiel gegen Mainz standen jedoch zwei Nationalspieler – beide ausschließlich mit deutschem Pass – von Beginn an auf dem Platz.
Sportdirektor Simon Rolfes erläuterte in einer aktuellen Stellungnahme die Transferpolitik des Clubs. Er bestätigte, dass Leverkusen sich deutsche Spieler, die den eigenen Qualitätsansprüchen genügen, schlicht nicht leisten kann. Dieses Eingeständnis unterstreicht die finanziellen Herausforderungen, vor denen der Verein steht – selbst bei anhaltend starken Leistungen auf dem Rasen.
Der anstehende Kracher gegen PSG wird zeigen, ob Leverkusens Serie auch gegen europäische Top-Konkurrenz Bestand hat. Gleichzeitig spiegelt der zurückhaltende Einsatz deutscher Akteure die wirtschaftlichen Realitäten wider. Rolfes’ Aussagen deuten darauf hin, dass künftige Kaderentscheidungen maßgeblich vom Budget abhängen werden.






