18 March 2026, 14:16

Marls neues Wirtschaftswunder: Thalia baut 1.000-Jobs-Zentrum auf Bergbau-Brache

Ein großes mehrstöckiges Gebäude mit zahlreichen Fenstern, identifiziert als die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt, Deutschland, in einer städtischen Umgebung mit Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Marls neues Wirtschaftswunder: Thalia baut 1.000-Jobs-Zentrum auf Bergbau-Brache

In Marl entsteht ein neues, großes Handels- und Produktionszentrum, das das ehemalige Bergbaugelände in ein zentrales Wirtschaftszentrum verwandeln soll. Die 56.000 Quadratmeter große Anlage von Thalia, deren Eröffnung für Anfang 2026 geplant ist, wird bis zu 1.000 Arbeitsplätze in die Region bringen. Das Projekt wird bereits als Leuchtturmprojekt für die Stadt und ihr Umland gefeiert.

Die Bauarbeiten im Industriepark gate.ruhr, wo die Thalia-Anlage entsteht, schreiten planmäßig voran. Täglich sind Fortschritte zu erkennen, und die geplanten Meilensteine für die Erweiterung werden wie vorgesehen erreicht. Das Gelände wird moderne Lagerflächen, ein mehrstöckiges Bürogebäude und fortschrittliche Produktionstechnologien umfassen – gestützt durch Investitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

Erst kürzlich besuchte Oberbürgermeister Thomas Terhorst die Baustelle, begleitet von den Thalia-Vertretern Marco Rebohm und Andreas Hennig. Bei ihrem Rundgang wurde das Ausmaß des Projekts und seine Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Marls deutlich. Die Anlage ist nachhaltig konzipiert und strebt die DGNB-Gold-Zertifizierung an. Geplant sind eine Photovoltaikanlage, ein Gründach, Wärmepumpen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität.

Thalia steht zudem in Verhandlungen mit Elanders, um in Marl einen Print-on-Demand-Betrieb zu eröffnen. Dieser Schritt würde die Position der Stadt in der Lieferkette der Buchbranche weiter stärken. Darüber hinaus entstehen Partnerschaften mit großen Playern: Bis März 2026 haben Evonik, RWE und die Universität Duisburg-Essen bereits Pläne angekündigt, mit Thalia an ähnlichen Großprojekten im Park zusammenzuarbeiten.

Um die lokale Belegschaft zu unterstützen, hat Marls Wirtschaftsdezernent Dr. Manfred Gehrke eine Kooperation mit dem Jobcenter bekannt gegeben. Die Initiative soll Arbeitssuchenden den Übergang in neue Berufsfelder erleichtern, während sich die Region wirtschaftlich von ihrer industriellen Vergangenheit löst.

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Die Thalia-Anlage wird qualifizierte Arbeitsplätze, Ausbildungsmöglichkeiten und langfristige wirtschaftliche Vorteile für Marl bringen. Mit dem reibungslosen Baufortschritt und der Ausweitung der Partnerschaften wird das Projekt zu einem Eckpfeiler des regionalen Wachstums. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation unterstreicht zudem seine Vorbildfunktion für zukünftige Entwicklungen.

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