Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für mehr Effizienz in der Logistik
Reza HendriksMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für mehr Effizienz in der Logistik
Metro Logistics führt die Energiemanagement-Plattform flexOn an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Als Pilotprojekt startet das System im Logistikzentrum des Unternehmens in Marl. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und durch eine Echtzeit-Optimierung des Stromverbrauchs die Kosten zu senken.
Die von encentive entwickelte Plattform flexOn überwacht und zeigt den Energieverbrauch sowie die -erzeugung an mehreren Standorten an. Sie bietet eine Live-Visualisierung von Stromerzeugung, -nutzung und Lastdaten, um fundiertere Entscheidungen zu ermöglichen.
Am Pilotstandort Marl wird das System Lasten automatisch so steuern, dass Spitzenverbräuche in Hochtarifzeiten oder teuren Phasen vermieden werden. Zudem priorisiert es den Energieeinsatz anhand von Strompreisen, Netzkapazitäten und der vor Ort erzeugten Solarenergie. Die Plattform optimiert darüber hinaus das Laden von Elektro-Staplern, um zusätzliche Lastspitzen zu verhindern.
Nach der Pilotphase plant Metro Logistics, flexOn auf weitere deutsche Standorte auszuweiten, darunter Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Die Plattform ermöglicht die automatisierte Steuerung energieintensiver Systeme, um die Energieflüsse effizienter zu gestalten.
Das System ist darauf ausgelegt, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen und die Energiekosten zu senken. Es hilft Metro Logistics, Spitzenlasten zu reduzieren und das Energiemanagement insgesamt zu verbessern. Die flächendeckende Einführung an allen deutschen Standorten soll die Effizienz steigern und die Betriebskosten weiter verringern.






