09 May 2026, 07:00

Münster plant neues Mischgebiet in Hiltrup – Bürger können mitreden

Detaillierte alte Karte von Stuttgart, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Bäume, Gras, Wasser und Text mit Informationen zur Bevölkerung, Geschichte und Kultur zeigt.

Münster plant neues Mischgebiet in Hiltrup – Bürger können mitreden

Münster stellt Pläne für neues Mischgebiet in Hiltrup vor

Die Stadt Münster hat Pläne für die Entwicklung eines neuen gemischten Nutzungsgebiets in Hiltrup vorgestellt. Das Projekt soll entlang der Westfalenstraße, in der Nähe der Schwimmhalle, Platz für Unternehmen und Wohnraum schaffen. Bürgerinnen und Bürger können die Vorschläge nun einsehen und bis zum festgesetzten Stichtag ihre Meinung äußern.

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Die Stadt treibt zwei zentrale Planungsschritte voran: Die 140. Änderung des Flächennutzungsplans wird parallel zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 647 für das Gebiet westlich der Westfalenstraße erarbeitet. Ziel ist es, den Wohnraumbedarf zu decken und gleichzeitig ein kontrolliertes Wachstum im Stadtteil zu gewährleisten.

Vom 20. Oktober bis zum 20. November stehen die Entwürfe online zur Verfügung. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Unterlagen im Kundenzentrum für Planung und Bau während der regulären Öffnungszeiten einsehen. Als letzten Termin für Stellungnahmen hat die Stadt den 20. November festgelegt.

In der ersten Phase liegt der Fokus auf der Westfalenstraße selbst. Die Erdgeschossflächen entlang der Straße sind für Läden oder Büros vorgesehen, während in den Obergeschossen Wohnungen entstehen sollen. Weiter hinten geht der Entwurf in eine ruhigere Wohnzone über. Hier sind zweigeschossige Häuser in offener Bauweise geplant, um eine moderate Bebauungsdichte zu gewährleisten.

Stadtplaner betonen, wie wichtig es ist, neuen Wohnraum zu schaffen, ohne dabei den Charakter des Viertels zu verlieren. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass sich neue Gebäude harmonisch in das bestehende Straßenbild und den architektonischen Stil einfügen.

Die Beteiligungsphase läuft bis zum 20. November und gibt den Anwohnern drei Wochen Zeit, die Pläne zu prüfen. Anschließend wird Münster alle Rückmeldungen auswerten, bevor die Änderungen des Flächennutzungsplans und die Bebauungsvorschriften finalisiert werden. Die genehmigten Entwürfe bilden dann den Rahmen für zukünftige Bauvorhaben in dem Gebiet.

Quelle