19 June 2026, 20:23

Neue Ausstellung in Emmendingen thematisiert Flucht und Vertreibung nach 1945

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Flugs

Neue Ausstellung in Emmendingen thematisiert Flucht und Vertreibung nach 1945

Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration

Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ startet das Städtische Museum Emmendingen am Sonntag eine Ausstellung, die sich mit den Themen Flucht und Vertreibung auseinandersetzt. Das Projekt ist die erste große Initiative unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.

Die Schau untersucht die Folgen der Vertreibung deutschsprachiger Minderheiten in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Identität, des Gedächtnisses und des sozialen Zusammenhalts – mit einem besonderen Fokus auf die regionale Geschichte. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht werden auch die Erfahrungen von Spätaussiedlern in Emmendingen thematisiert.

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Die Ausstellung ist vom Sonntag bis zum 8. November zu sehen. Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Besucher können die Schau mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung besichtigen.

Das Projekt ist das erste große Vorhaben von Leni Perenčević als Direktorin. Es verbindet historische Vertreibungserfahrungen mit aktuellen Debatten über Migration. Während der gesamten Laufzeit bleibt das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle