Ermittler nehmen 39 Jahre alten Cold-Case-Mord an fünfjährigem Mädchen wieder auf - Neue Hoffnung im ungelösten Mordfall Zeynep nach 40 Jahren Stillstand
Nach fast 40 Jahren: Mord an der fünfjährigen Zeynep in Neuenrade wird neu aufgerollt
Die Ermordung der fünfjährigen Zeynep im märkischen Kreis Neuenrade wird nach fast vier Jahrzehnten neu untersucht. Die Polizei hat den Fall wiederaufgenommen und bezeichnet ihn als eines der rätselhaftesten Verbrechen der Region. Die Ermittler gehen nun von einem sexuell motivierten Tötungsdelikt aus und setzen moderne forensische Methoden ein, um alte Beweismittel erneut zu analysieren.
Zeynep war 1986 nachts spurlos aus ihrem Kinderzimmer verschwunden. Später wurde ihre halb entkleidete Leiche in einem nahegelegenen Wald in der Nähe des Elternhauses gefunden. Das Mädchen war durch mehrere Messerstiche in den Hals getötet worden.
Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen konnte der Täter nie ermittelt werden. Nun hoffen die Kriminalbeamten mit aktualisierten Ermittlungsmethoden neue Spuren zu finden. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Mörders führen, wird eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.
Um die Öffentlichkeit einzubinden, wird der Fall in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst vorgestellt. Die Ermittler zeigen sich optimistisch, den Fall aufklären zu können, und rufen jeden auf, der auch nur kleinste Details kennt, sich zu melden.
Die erneute Aufklärung stützt sich sowohl auf moderne Wissenschaft als auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Die Behörden prüfen alte Spuren erneut und hoffen auf neue Hinweise. Der Fall bleibt ungelöst – doch die Polizei ist entschlossen, nach fast 40 Jahren endlich Klarheit zu schaffen.






