03 April 2026, 02:28

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und besetzten Führungspositionen

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho City Councilman Joins City Council", mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, Feuerlöscher und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und besetzten Führungspositionen

Der neu gewählte Stadtrat von Arnsberg hat am 6. November 2022 offiziell seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung legten die Mitglieder die Grundlagen für die kommenden fünf Jahre, indem sie zentrale Beschlüsse fassten und Führungspositionen besetzten. Bürgermeister Ralf Paul Bittner rief zur Zusammenarbeit auf, um die anstehenden großen Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Zunächst formalisierte der Rat seine Struktur: Er verabschiedete die Geschäftsordnung, die Verfahrensregeln sowie die Aufteilung der Zuständigkeiten unter den Mitgliedern. Zudem wurden Ausschüsse eingerichtet, darunter der Haupt- und Finanzausschuss, der Prüfungsausschuss und der Jugendhilfeausschuss. Weitere Personalien betrafen die Besetzung der Bezirksausschüsse sowie die Wiederbelebung des Seniorenbeirats Arnsberg.

Während der Sitzung wurden auch die Führungspositionen bestätigt: Peter Blume (CDU) wurde als erster stellvertretender Bürgermeister wiedergewählt, Margit Hieronymus (SPD) übernahm das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin. Zudem schuf der Rat eine neue Position für einen technischen Beigeordneten, der die Stadtverwaltung unterstützen soll.

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Bürgermeister Bittner skizzierte drei zentrale Schwerpunkte für die Legislaturperiode: die Sanierung der Infrastruktur, den Ausbau bezahlbaren Wohnraums und die Stärkung der demokratischen Teilhabe. Er betonte die Notwendigkeit von Einheit und gegenseitigem Respekt unter den 46 Ratsmitgliedern, die sechs Fraktionen vertreten. Die CDU und die SPD stellen jeweils 16 Sitze, gefolgt von der AfD mit sechs, Bündnis 90/Die Grünen mit vier, meine LiebLinks mit zwei sowie FDP/SBL mit zwei Mandaten.

Darüber hinaus beschloss der Rat die Einführung der "Opt-out"-Regelung für die elektronische Zahlungskarte, um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Flexibilität bei digitalen Transaktionen zu ermöglichen.

Die Beschlüsse des Rates werden die Entwicklung Arnsbergs in den nächsten fünf Jahren prägen. Mit besetzten Ausschüssen und klaren Verantwortlichkeiten rückt nun die Umsetzung der Vorhaben in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen und demokratische Beteiligung in den Fokus. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie sich diese Pläne für die Stadt und ihre Einwohner konkretisieren.

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