02 April 2026, 00:11

NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – warum die Wende beim Dienstwagen?

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – warum die Wende beim Dienstwagen?

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat bei ihrem offiziellen Fuhrpark einen Wandel vollzogen: Immer weniger Minister setzen auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Finanzminister Marcus Optendrenk stieg kürzlich von einem elektrischen BMW i7 auf einen Diesel-Audi A8 um – mit der Begründung, dass Langstreckenfahrten damit praktikabler seien. Seine Entscheidung spiegelt eine breitere Entwicklung in den Transportentscheidungen des Kabinetts wider.

Optendrenks Wechsel folgte auf Probleme mit dem BMW i7, dessen begrenzte Reichweite bei Fahrten durch das Land zu Schwierigkeiten führte. Der Minister ist nicht der Einzige: Auch Bauministerin Ina Scharrenbach wechselte aus betrieblichen Gründen zu einem Verbrenner.

Unterdessen nutzen Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, die es bisher nur mit herkömmlichen Antrieben gibt. Diese Fahrzeuge sind aus Sicherheitsgründen unverzichtbar, doch elektrische oder hybride Alternativen stehen noch nicht zur Verfügung.

Trotz des Trends bleiben sieben Kabinettsmitglieder bei Elektro- oder Hybrid-Dienstwagen. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Flüchtlingsministerin Verena Schäffer, Justizminister Benjamin Limbach und Umweltminister Oliver Krischer – allesamt von den Grünen – fahren solche Modelle. Auch die CDU-Minister Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen setzen auf umweltfreundlichere Varianten. Welche konkreten Fahrzeuge genutzt werden, wurde nicht öffentlich bekannt gegeben.

In den kommenden Monaten laufen mehrere Leasingverträge für Dienstwagen aus. Einige Minister haben bereits neue Elektroautos bestellt, während mindestens ein Ressortchef erneut auf einen Diesel setzt.

Aktuell nutzen nur noch sieben Minister Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Praktische Herausforderungen wie Reichweite und Verfügbarkeit haben die jüngsten Entscheidungen beeinflusst. Mit den anstehenden Vertragsverlängerungen sind weitere Änderungen im Fuhrpark zu erwarten.

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AKTUALISIERUNG

NRW ministers split over EVs: Greens stick to electric, CDU returns to diesel

New details show a political divide in NRW's ministerial fleet. While Greens maintain their commitment to electric vehicles, CDU ministers are increasingly switching back to diesel. Key developments include:

  • Finance Minister Marcus Optendrenk now drives an Audi A8 L 50 TDI Quattro after abandoning his electric BMW i7.
  • Additional CDU ministers, including Ina Brandes and Nathanael Liminski, have also reverted to diesel vehicles.
  • All four Green cabinet members (Neubaur, Schäffer, Limbach, Krischer) have ordered new EVs as their leases expire.