NRW verdoppelt Solar-Förderung: 10 Millionen Euro für neue Photovoltaik-Projekte bis Jahresende
Traude KlappNRW verdoppelt Solar-Förderung: 10 Millionen Euro für neue Photovoltaik-Projekte bis Jahresende
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaikanlagen erneuert. Die Initiative unterstützt Projekte, die nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen, und bietet finanzielle Hilfe für Planung und Bau. Zusätzlich stehen bis Jahresende weitere 10 Millionen Euro zur Verfügung, um den Ausbau der Solarenergie in der Region zu beschleunigen.
Aktuell beherbergt NRW über 1.300 Freiflächen-Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 888 Megawatt. Allein in den Jahren 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Kapazität hinzu. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen.
Gefördert werden verschiedene Anlagentypen, darunter klassische Freiflächenanlagen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solarprojekte. Beratungsleistungen für Planung und Umsetzung erhalten bis zu 70 Prozent Förderung. Schwimmende Anlagen werden mit bis zu 25 Prozent unterstützt, während herkömmliche Solarparks bis zu 20 Prozent der Kosten erstattet bekommen.
Die Initiative ist Teil des übergeordneten Ziels von NRW, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Die erneuerte Förderung soll den Fortschritt in Richtung dieses Ziels beschleunigen, indem sie mehr großflächige Solarprojekte im Land anregt.
Die zusätzlichen 10 Millionen Euro bleiben bis Dezember abrufbar und bieten Entwicklern eine kurzfristige Unterstützung. Mit über 1.300 bereits in Betrieb befindlichen Anlagen und weiteren in Planung baut NRW seine Solarinfrastruktur kontinuierlich aus. Die unterschiedlichen Fördersätze für die Anlagentypen sind darauf ausgelegt, sowohl innovative als auch klassische Solarparks zu fördern.






