28 April 2026, 04:37

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand mit 221 Betroffenen

Eine U.S.-Karte, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die in jedem Bundesstaat obdachlos sind, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand mit 221 Betroffenen

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt stark an – 221 Betroffene im Jahr 2025

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In Mönchengladbach hat die Obdachlosigkeit dramatisch zugenommen: 2025 wurden 221 Menschen als wohnungslos registriert – ein Anstieg von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe sind vielfältig und reichen von wirtschaftlichen Notlagen über soziale Schwierigkeiten bis hin zu gesundheitlichen Problemen, die besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen treffen.

Im Jahr 2025 verzeichneten die städtischen Notunterkünfte eine deutlich gestiegene Nachfrage. Die Frauen- und Familienunterkunft im Stadtteil Luisental nahm 125 Menschen auf, darunter 29 Familien. Obwohl die Einrichtung über 94 Betten verfügt, gestaltet sich die Suche nach langfristigem Wohnraum für größere Familien oft schwierig, sodass sie länger in der Notunterkunft bleiben müssen.

Das neue Männerwohnheim in der Breiten Straße bot rund um die Uhr Unterstützung und nahm im vergangenen Jahr 244 Männer auf. Mit bis zu 70 Plätzen konnte es das Hilfsangebot für obdachlose Männer deutlich ausweiten. Zudem wurden mehr Menschen als in den Vorjahren in kommunalen Notquartieren untergebracht.

Beide Einrichtungen bieten geschützte Räume mit sozialpädagogischer Betreuung und weiteren Fachkräften vor Ort. Trotz dieser Bemühungen steigt die Zahl der Hilfesuchenden weiterhin an.

Die Stadt Mönchengladbach arbeitet daran, die Unterstützungssysteme zu verbessern und den Betroffenen den Weg in stabiles Wohnen zu erleichtern. Der Anstieg der Obdachlosigkeit zeigt jedoch, dass die Herausforderungen trotz des ausgebauten Unterkunftsangebots bestehen bleiben. Die Verantwortlichen konzentrieren sich weiterhin darauf, die Ursachen zu bekämpfen und nachhaltige Lösungen für die Betroffenen zu schaffen.

Quelle