Quiznacht in Bergisch Gladbach verbindet Spaß mit ernstem Kampf gegen Rassismus
Traude KlappQuiznacht in Bergisch Gladbach verbindet Spaß mit ernstem Kampf gegen Rassismus
Lebhafte Quiznacht zieht 54 Teilnehmer nach Bergisch Gladbach im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Eine unterhaltsame Quizveranstaltung lockte 54 Teilnehmende nach Bergisch Gladbach – ein Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Moderiert von Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa, verband der Abend ernste Debatten mit spielerischen Momenten. Die Themen reichten von lokalen Integrationsbemühungen bis zu übergeordneten Fragen von Migration und Diskriminierung in Deutschland.
Brigitta Opiela eröffnete die Veranstaltung, begrüßte die Gäste und schloss sich anschließend dem Team Gläbbich One-Worlders an. Das Quiz umfasste ein breites Themenspektrum – von Fluchtbewegungen und Rassismus bis zu Initiativen aus Bergisch Gladbach selbst. Fragen bezogen sich etwa auf die hiesigen Erasmus-Schulen, den Platz der Migrantinnen und Migranten, den Integrationsrat sowie ein Holocaust-Mahnmal.
Andere Runden widmeten sich leichteren Themen, etwa der Frage, warum ein Bagger nicht schwimmen kann. Ein weiterer Abschnitt hob aktuelle Fortschritte in der Stadt hervor: die fünfte Einbürgerungsfeier am 20. März 2026 unter dem Motto "100 % Menschenwürde" sowie eine Podiumsdiskussion zu Migrationsgeschichten, organisiert von der Caritas, der städtischen Integrationsbeauftragten, dem Stadtarchiv und der Volkshochschule. Zudem wurden die Förderung von 50.000 Euro für nachbarschaftsbasierte Familienhilfe im Jahr 2026 und das Bundesprogramm "Zusammenhalt vor Ort" erwähnt.
Während der Veranstaltung wurde zudem ein Beitrag von Terre des Hommes präsentiert, der den Fokus der Kampagne auf die Bekämpfung von Rassismus und die Förderung von Inklusion unterstrich.
Der Quizabend endete mit Reflexionen der Teams über ernste wie humorvolle Fragen. Bergisch Gladbachs kontinuierliches Engagement – von Fördermitteln bis zu öffentlichen Diskussionsformaten – zeigt, wie lokale Initiativen Integration und Antirassismus-Arbeit prägen. Die Veranstaltung markierte einen weiteren Schritt in der Beteiligung der Stadt an den Internationalen Wochen gegen Rassismus.






