Reformen für "Lebendige Demokratie": Effizienz statt Kürzungen geplant
Lutz KühnertReformen für "Lebendige Demokratie": Effizienz statt Kürzungen geplant
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die geplanten Reformen des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Initiative effizienter zu gestalten. Beide sind sich einig, dass einige Projekte mit der Zeit ihren Fokus verloren haben.
Familienministerin Karin Prien betonte, dass es bei den Reformen nicht um Kürzungen der finanziellen Mittel gehe. Vielmehr solle sichergestellt werden, dass die Gelder zielgerichteter eingesetzt werden. Das Programm „Lebendige Demokratie“, das demokratisches Engagement und politische Bildung fördert, wird strukturelle Anpassungen erfahren, um die Zusammenarbeit zwischen den geförderten Organisationen zu verbessern.
Felix Klein teilt Priens Einschätzung, dass bestimmte Projekte zu sehr nach innen gerichtet seien. Einige Initiativen bezeichnete er als zu selbstbezogen, ohne ausreichende Wirkung nach außen. Dennoch zeigt er sich überzeugt, dass Gruppen, die wertvolle Arbeit leisten, auch nach den Änderungen weiterhin Unterstützung erhalten werden.
Von den Reformen betroffen sind auch Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus. Klein begrüßt die Bestrebungen, die Vernetzung zwischen den Organisationen zu stärken, und argumentiert, dass eine engere Zusammenarbeit ihre gemeinsamen Anstrengungen wirksamer machen werde. Er ist überzeugt, dass Priens Ansatz zu einem schlankeren und besser vernetzten System führen wird.
Die geplanten Reformen werden die Vergabe der Mittel aus „Lebendige Demokratie“ neu regeln. Organisationen, die sich gegen Antisemitismus engagieren oder die Demokratieförderung vorantreiben, müssen sich auf das neue Rahmenwerk einstellen. Prien und Klein versichern jedoch, dass es darum gehe, die Unterstützung für wirksame Projekte zu stärken – und nicht zu kürzen.






