15 April 2026, 10:27

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele – Bürgerentscheid im April 2026

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, das von Bäumen und Bannern umgeben ist, unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele – Bürgerentscheid im April 2026

Vier deutsche Regionen bewerben sich nun um die Austragung der Olympischen Spiele – darunter auch das Rhein-Ruhr-Gebiet. Der Bewerbungsplan sieht vor, bestehende Veranstaltungsstätten wie die Yayla-Arena in Krefeld zu nutzen, um Kosten und Umweltbelastung gering zu halten. Die endgültige Entscheidung hängt von der öffentlichen Unterstützung ab: Lokale Abstimmungen sind für April 2026 vorgesehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) prüft derzeit Bewerbungen aus München, Berlin, Hamburg und der Region Rhein-Ruhr. Sollte eine der Regionen ausgewählt werden, folgt der offizielle olympische Antrag. An der Spitze des DOSB steht Otto Fricke, ein gebürtiger Uerdinger und bekannter FDP-Politiker.

Der Standort Westparkstraße in Krefeld ist als Austragungsort für paralympisches Rollstuhlrugby vorgesehen, falls sich das Rhein-Ruhr-Gebiet durchsetzt. Unklar ist jedoch, welche olympischen Wettbewerbe – sofern überhaupt – dort stattfinden würden. Der Vorteil der Region liegt in ihrer bereits vorhandenen Sportinfrastruktur, die nach Angaben der Organisatoren die Spiele kostengünstiger und nachhaltiger machen würde.

Bevor die Bewerbung voranschreiten kann, stimmen die Bürger in 16 Kommunen – darunter Krefeld – im kommenden Jahr ab. Ihre Zustimmung ist entscheidend, damit der Rhein-Ruhr-Vorschlag weiterverfolgt werden kann.

Die Bewerbung des Rhein-Ruhr-Gebiets setzt auf öffentliche Rückendeckung und ein Netzwerk bereits vorhandener Veranstaltungsstätten. Bei Erfolg könnten die Yayla-Arena in Krefeld und andere Standorte als Austragungsorte dienen und so den Bedarf an Neubauten verringern. Das Ergebnis liegt nun in den Händen des Referendums im April 2026.

Quelle