Rheinbacher Polizeiwache feiert Neuanfang nach Flutschäden
Polizeiwache Rheinbach nach Jahren der Sanierung wiedereröffnet
Nach jahrelangen Reparaturarbeiten aufgrund schwerer Flutschäden hat die Polizeidienststelle in Rheinbach wieder ihre Türen geöffnet. Ende April 2025 zogen die Beamten in das renovierte Gebäude ein – ein Meilenstein nach einer langen Phase des Wiederaufbaus. Die Wiedereröffnung wurde mit einer offiziellen Feier begangen, an der hochrangige Vertreter teilnahmen.
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hatte das Polizeigebäude in Rheinbach schwer beschädigt. Seitdem leitete der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) die Sanierungsarbeiten, die 2023 begannen. Während der Bauphase nutzten die Beamten zunächst eine mobile Einheit und später eine Containerlösung als provisorische Unterkunft.
Die Streifenwagen waren vorübergehend am Standort Meckenheim stationiert, etwa drei Kilometer entfernt. Die Containerstation wird nun außer Betrieb genommen, bleibt aber für künftige Notfälle einsatzbereit. Um ähnliche Schäden künftig zu vermeiden, wurden Heizungsanlagen und Serverräume in den Dachgeschossbereich verlegt.
Am 28. April 2025 bezogen die Beamten des Schicht- und Streifendienstes das revidierte Gebäude im Rheinbacher Zentrum. Zwei Tage später fand die offizielle Einweihungsfeier der Polizei Bonn statt. Zu den Gästen zählten Innenminister Herbert Reul, Polizepräsident Frank Hoever, Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken sowie BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.
BLB-Chefin Gabriele Willems betonte die Bedeutung der Maßnahmen, um die Einsatzfähigkeit der Polizei auch bei künftigen Wetterextremen zu gewährleisten. Innenminister Herbert Reul würdigte die Belastbarkeit der Beamten und die Rückkehr der Wache als sichere Basis für Rheinbach. Die modernisierte Dienststelle bietet der örtlichen Polizei nun ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld.
