12 April 2026, 00:36

Rheinmetall sichert Millionenauftrag für US- und ukrainische Bradley-Panzer trotz Aktiencrash

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegsmotiv suggeriert.

Rheinmetall sichert Millionenauftrag für US- und ukrainische Bradley-Panzer trotz Aktiencrash

Rheinmetall durchlebte einen turbulenten Oktober 2023: Während die Aktien des deutschen Rüstungskonzerns um fast 15 Prozent einbrachen, sicherte sich das Unternehmen gleichzeitig bedeutende neue Aufträge. Einer dieser Verträge betrifft ein 31-Millionen-Dollar-Projekt zur Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern für die US-Armee und ukrainische Streitkräfte.

Die Ausschreibung erfolgte durch das National Center for Manufacturing Sciences. Im Rahmen der Vereinbarung wird die US-Tochter von Rheinmetall Verfahren zur Bewertung und Reparatur beschädigter Bradley-Fahrzeuge entwickeln. Ziel ist es, Wartungszentren näher an den Einsatzgebieten einzurichten, um Ausfallzeiten zu verkürzen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge zu erhöhen.

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Das Projekt läuft bis März 2027. Bis dahin sollen die ersten instand gesetzten Bradley-Schützenpanzer ausgeliefert werden. Dies folgt auf eine weitere Meldung Rheinmetalls aus demselben Monat: einen Milliardenauftrag über 222 Jackal-Radpanzer für den Truppentransport.

Trotz der neuen Aufträge blieb das Vertrauen der Anleger brüchig. Der Aktienkurs des Unternehmens stürzte im Oktober ab und verlor fast 15 Prozent seines Werts.

Mit dem 31-Millionen-Deal wird Rheinmetall in den kommenden drei Jahren sein Engagement für die Bradley-Flotte ausbauen. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Beschleunigung von Reparaturen und die Verbesserung der Verfügbarkeit für Frontverbände. Gleichzeitig muss das Unternehmen weiterhin große Aufträge mit der Volatilität der Märkte in Einklang bringen.

Quelle